k. d. lang

k. d. lang (eigentlich bürgerlich Kathryn Dawn Lang) ist eine kanadische Singer-Songwriterin, die gleichermaßen im Country- und im Pop-Bereich zuhause ist. Lang entwickelte bereits in frühester Jugend eine Vorliebe für Country-Musik, hatte aber zunächst keine konkreten Ambitionen, Countrysängerin zu werden. Während ihres Musik-Studiums wirkte sie an einer Theateraufführung mit, in der die Sängerin Patsy Cline porträtiert wurde. Fasziniert von der Lebensgeschichte und Musik des früh verstorbenen Country-Stars beschloss sie, selber Sängerin zu werden. Mit dem befreundeten Musiker Ben Mink gründete sie die ironisch nach ihrem Idol benannte Gruppe re-clines. 1983 produzierten sie eine selbstfinanzierte Single. Im selben Jahr folgte das Album Friday Dance Promenade. Mit ihrer nächsten Veröffentlichung, A Truly Western Experience, schaffte sie den Durchbruch auf dem kanadischen Musik-Markt. 1985 erhielt sie eine Auszeichnung als “Most Promising Female Vocalist”. 1986 unterschrieb sie beim Nashviller Sire-Label einen Schallplattenvertrag. Vom Produzenten Dave Edmunds betreut, spielte sie im gleichen Jahr das Album Angle With A Lariat ein. Es erhielt gute Kritiken sowohl aus der Rock- als auch aus der Country-Szene und wurde vor allem in Kanada zu einem kommerziellen Erfolg. Die Musik-Legende Roy Orbison wählte sie als Duett-Partnerin für die Neuaufnahme seines Hits Crying aus. Für ihr zweites Album, Shadow Land, überredete sie Owen Bradley, den alten Produzenten Patsy Clines, zur Mitarbeit. Das im klassischen Country-Stil gehaltene Album, bei dem mehrere prominente Gaststars mitwirkten, wurde vergoldet. K. D. Lang war damit endgültig in der US-amerikanischen Country-Szene anerkannt. 1989 folgte mit Absolute Torch And Twang ein weiteres Country-Album. Im gleichen Jahr erhielt sie einen Grammy für die “Best Country Vocal Performance, Female”. In Kanada war sie unterdessen zum Star geworden. Am 29.Juli 1988 wurde ihr die Ehre zuteil, mit Turn me Round den Schluss-Song der Winter-Olympiade von Calgary zu singen. Nach einer mehr als zweijährigen Pause wechselte die eigensinnige und unkonventionelle Lang in das Popmusik-Lager. Sie bestand von Anfang an darauf, ihren offiziellen Künstlernamen auf allen Veröffentlichungen in Kleinbuchstaben zu schreiben. Mitverantwortlich war möglicherweise die unterschwellige Ablehnung, die ihr aus konservativen Kreisen Nashvilles entgegenschlug. In einem Aufsehen erregenden Zeitungsinterview outete sie sich als Anhängerin der gleichgeschlechtlichen Liebe.


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Steckbrief

Geboren am 02.11.1969 in Consort, Alberta, Kanada
Nationalität: Kanadierin
Wohnort: USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Noch weit mehr Ärger bekam die Vegetarierin mit einem Tierschutz-Werbetrailer, bei dem sie sich gegen Massentierhaltung wandte. Beim traditionellen Country-Publikum, zu dem viele Farmer und Tierzüchter gehören, stieß sie damit auf wenig Gegenliebe. 1992 erschien das Album Ingenue, das sich über eine Million Mal verkaufte und unter anderem den einzigen Chart-Hit K. D. Langs in Deutschland, Constant Craving, enthielt. Sie erhielt erneut einen Grammy, dieses Mal für die “Best Pop Vocal Performance, Female”. Für den Film Bis zum Ende der Welt von Wim Wenders schrieb sie 1991 gemeinsam mit Jane Siberry den Song Calling All Angels. 1993 steuerte sie die meisten Lieder für den Soundtrack des Kino-Films Even Cowgirls Get the Blues bei. Die nächsten Produktionen, angefangen 1995 mit All You Can Eat, verkauften sich nicht mehr so massenwirksam. Der titelgebende Song des Albums ist eine bissig ironische Anspielung auf die ungesunden Lebens- und Essgewohnheiten der Zeitgenossen, was die Kritisierten nicht lustig fanden. Mit Drag lieferte die Künstlerin 1997 ein Konzeptalbum, das sich unter anderem um den Tabakgenuß als Metapher des Wellenschlags des Lebens, der Selbstbestimmung und der Liebeserfahrungen drehte. Obwohl sie selber Nichtraucherin ist, kämpfte sie gegen die Fremdbestimmung der Lebensführung, die ihr in ihrer Wahlheimat USA nicht gefällt. Von zahlreichen US-Radiosendern wurde sie dafür boykottiert. Im Jahr 2000 legte k.d.lang mit Invincible Summer erneut selbstgeschriebenes eigenes Songmaterial vor, diesmal mit gut gelaunten und lebensfrohen Tönen. Ihr Live-Album von 2001, Live By Request, zeigte sie von ihrer experimentierfreudigen Seite. Es basiert auf dem kunstvoll geplanten und rearrangierten Mitschnitt einer Radiosendung, wo die in ihrem Repertoire sichere k.d.lang auf Anruf und Zuruf des Publikums spielte. Den Auftritt gibt es mittlerweile am Markt auch als DVD-Ausgabe. 2004 lief der Vertrag mit Sire aus. Mit dem 2004er Album Hymns Of The 49th Parallel, dessen Titel auf die historische Grenzlinie Kanadas zu den USA entlang des 49sten Breitengrads anspielt, verwirklichte k.d.lang eine langgehegte Idee. Sie wollte ein spezifisch kanadisches Songbook im Bewusstsein der (inter-)nationalen Öffentlichkeit verankern. Dazu wählte sie eine Auswahl von Songs, die ihr hochwichtig sind (O-Zitate: "Teil meiner kulturellen Substanz", "meine musikalische DNA geprägt") und ausschließlich von kanadischen Songwritern stammen. Bezeichnenderweise ist es bei in den USA wohnenden Singer-Songwritern wie Joni Mitchell ("A Case Of You", "Jericho"), Neil Young ("After The The Goldrush", "Helpless"), und Leonard Cohen ("Hallelujah", "Bird On A Wire") vielen Musikliebhabern nicht mal bekannt, dass alle drei eigentlich Künstler kanadischer Herkunft sind. Daneben sind die ihr dem Alter nach näheren Schreiber anspruchsvoller zeitgenössischer Chansons Bruce Cockburn, Jane Siberry, Ron Sexsmith und Stücke von ihr selbst auf den Hymns (Loblieder) einfühlsam neuinterpretiert. In Brian De Palmas The Black Dahlia (2006) hat sie einen schauspielerischen Gastauftritt als Sängerin in einer Lesben-Bar. Auf dem im gleichen Jahr erschienenen Album von Madeleine Peyroux, Half The Perfect World, gibt sie als Duett-Partnerin der US-Chansonette dem Patti Smith-Song River eine originelle neue Stimmführung.




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