Óscar de la Hoya

Óscar de la Hoya ist ein amerikanischer Profiboxer mexikanischer Abstammung. Er ist der erste Boxer, der Weltmeister in sechs verschiedenen Gewichtsklassen wurde. Er galt in den 2000ern als der letzte Box-Superstar und ist mit dem puertorikanischen Popstar Millie Corretjer verheiratet. Das Paar hat ein gemeinsames Kind. De La Hoya ist auch der Vater dreier anderer Kinder von drei verschiedenen Frauen. Unter anderem ist seine Ex-Frau Shanna Moakler die Mutter eines seiner Kinder, Atiana. Oscar De La Hoya bekam auf Grund seiner filigranen Boxtechnik und seines blendenden Aussehens schon früh den Spitznamen "Golden Boy" verliehen, der zu seinem Markenzeichen wurde. Er ist in Amerika ein Massenmagnet und verdiente während seiner Karriere Börsen (Antrittsgelder), mit denen sich nur Mike Tyson oder Lennox Lewis messen konnten. De la Hoya wuchs als Sohn mexikanischer Einwanderer in ärmlichen Verhältnissen im Osten von Los Angeles auf. Im Alter von vier Jahren begann er mit dem Boxen. Sein internationaler Durchbruch als Amateurboxer gelang ihm 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona, als er im Alter von 19 Jahren die Goldmedaille im Leichtgewicht gewann. De La Hoyas Kampfstatistik im Amateurbereich beinhaltet 223 Siege (163 durch K.O.) und 5 Niederlagen. Im November 1992 gab er sein Profidebut, das er gegen Lamar Williams durch K.O. in der ersten Runde gewann. Am 5. März 1994 wurde De la Hoya Weltmeister der WBO im Superfedergewicht. Er besiegte den Dänen Jimmi Bredahl durch einen T.K.O-Sieg in der zehnten Runde. WM-Titel im Leicht-, Superleicht- und Weltergewicht- folgten, wobei er unter anderem große Namen wie Pernell Whitaker, Hector Camacho und Julio César Chávez schlug. 1999 musste er sich erstmals in seiner Profikarriere geschlagen geben. Er verlor gegen Felix Trinidad nach Punkten. Nach einem KO-Sieg gegen Derrell Coley folgte für De La Hoya im Juni 2000 eine weitere Punktniederlage gegen Shane Mosley. Er vereinigte in den kommenden beiden Jahren die WM-Titel der WBC und WBA im Superweltergewicht durch Siege gegen Javier Castillejo und Fernando Vargas auf sich. 2003 musste er sich allerdings in einem Rückkampf erneut Shane Mosley geschlagen geben.


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Steckbrief

Geboren am 04.02.1973 in Montebello, Kalifornien, USA
Nationalität: Amerikaner
Wohnort: Kalifornien, USA
Größe: 179 cm
Gewicht: k.A. kg


Danach kündigte De La Hoya an, ins Mittelgewicht aufzusteigen und so forderte er am 5. Juni 2004 den deutschen WBO-Weltmeister Felix Sturm heraus. Vor dem Kampf als haushoher Favorit eingestuft, gewann De La Hoya nur knapp und umstritten nach Punkten. Er wirkte unaustrainiert. Beobachter des Kampfes vermuteten, dass das Mittelgewicht eine Gewichtsklasse zu hoch für ihn war. Trotz dieser schwachen Vorstellung kam es am 18. September 2004 zum "Superfight" gegen Dreifach-Weltmeister Bernard Hopkins. De La Hoya verlor durch KO in der neunten Runde und beendete daraufhin, wie im Vorfeld angekündigt, seine Boxkarriere. Hopkins wurde dagegen der erste Profixboxer in der Geschichte des Boxports, der die WM-Titel aller vier großen Weltverbände auf sich vereinigen konnte. Außerdem war es der teuerste Kampf außerhalb des Schwergewichts; angeblich soll De La Hoya 40 Millionen US-Dollar Gage kassiert haben. Anschließend widmete De La Hoya sich for allem seiner Promotionfirma. Nach 1,5-jähriger Inaktivität kehrte er jedoch am 6. Mai 2006 in den Ring zurück. Wieder abgestiegen in das Halbmittelgewicht gewann er gegen den WBC-Weltmeister Ricardo Mayorga durch technischen KO in der sechsten Runde seinen insgesamt zehnten Weltmeistergürtel. Der Kampf bekam 875000 Käufe als Pay per view, was als viel gilt und die ungebrochene Zugkraft De la Hoyas demonstriert. Nach seinem Rücktritt 2004 gründete De La Hoya seine eigene Firma "Golden Boy Promotions" und ist als Promoter tätig und fördert hauptsächlich junge, südamerikanische Talente, hat aber auch seine ehemaligen Bezwinger Bernard Hopkins und Shane Mosley unter Vertrag.




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