Vanessa Paradis

Vanessa Chantal Paradis ist eine französische Schauspielerin, Sängerin und Fotomodell. Paradis zählt zu den erfolgreichsten Darstellerinnen Europas. Sie feierte als 14jährige ihren Durchbruch mit der Hit-Single "Joe le Taxi". Als Mimin und Model für Modehäuser wie Coco Chanel wurde Vanessa Paradis international populär. Ihr Onkel, der Schauspieler Didier Pain, nahm sie als Sechsjährige mit zu seinen Auftritten vor die Kamera und auf die Bühne. Bereits als Schulkind hatte sie erste Erfolge als Sängerin. Am 3. Mai 1980 trat sie an der Seite des Moderators Jacques Martin in der Sendung L’école des fans, zum ersten Mal im Fernsehen auf. Sie sang Philippe Chatels Titel Emilie jolie. Schon ihre zweite Single "Joe le Taxi" aus dem Jahr 1986 wurde ein Nummer-1-Hit und verhalf ihr zum internationalen Durchbruch. Ihr erstes Album "M & J", das sie 1987 mit dem Komponisten Franck Langolff und dem Texter Etienne Roda-Gil herausbrachte, gilt als Meisterwerk der französischen Popmusik. 1989 stand sie zum ersten Mal vor einer Filmkamera, in "Weiße Hochzeit" von Jean-Claude Brisseau spielte sie eine Schülerin, die ihrem Lehrer den Kopf verdreht. Für ihre Darstellung wurde sie mit dem "César" und dem "Prix Romy Schneider" ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie auch in "Baby Blue". Ihr zweites Album "Variations Sur Le Même T'Aime", für das wieder Franck Langolff komponierte, erschien 1990. Für die Texte konnte sie diesmal Serge Gainsbourg gewinnen. Paralell zu ihrer Karriere als Sängerin und Schauspielerin unterschrieb sie 1991 einen Werbevertrag mit Coco Chanel für über drei Millionen Franc. Vanessa Paradis wurde das offizielle Gesicht für Chanels Duft "Coco". In der Werbekampagne, die von Jean-Paul Goude fotografiert worden war, sah man sie im Federkleid eines exotischen Vogels und wurde dadurch in den 90ern weltbekannt. Neue musikalische Wege bestritt sie mit ihrem dritten Album "Vanessa Paradis", ihre Plattenfirma hatte durch den weltweiten Erfolg ihres Schützlings auf englische Texte bestanden und Lenny Kravitz als kreativen Kopf hinter Vanessas Stimme verpflichtet. Der Titel "Be My Baby" wurde international ein Hit. Die damals erst 20-jährige Sängerin begeisterte danach auf ihrer Tournee in ausverkauften Häusern. 1993 kam als Zusammenschnitt der Konzerte das Album "Live" auf den Markt.


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Steckbrief

Geboren am 22.12.1972 in Saint-Maur-des-Fossés bei Paris, Frankreich
Nationalität: Französin
Wohnort: Plan de la Tour bei St.Tropez, Frankreich & Los Angeles, USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


1995 spielte sie unter der Regie von Jean Becker ihren dritten Film "Elisa". Neben Gérard Depardieu spielte sie ein junges Mädchen, das ihr oberflächliches Leben in Paris verlässt, um ihren Vater zu suchen, dem sie die Schuld am Tod der Mutter gibt. Es folgten 1997 die Komödie "Der Hexenclub von Bayonne" mit Jeanne Moreau und Jean Reno, das Roadmovie "Une Chance Sur Deux" von 1998 mit Jean-Paul Belmondo und Alain Delon und 1999 das Schwarzweiß-Drama "Die Frau auf der Brücke", die allesamt sehr erfolgreich waren. Im folgenden Jahr (2000) widmete sie sich wieder mehr der Musik, ihr Album "Bliss" wurde veröffentlicht und als Komponisten unterstützten sie Franck Langolff und Johnny Depp. Die Texte schrieben Didier Golemanas, Johnny Depp und sie selbst. 2001 gab Vanessa Paradis zahlreiche Konzerte in ganz Europa, während dieser Konzerte wurde ihr neuestes Live-Album "Vanessa Paradis au Zenith" aufgenommen. Nach einer kurzen Beziehung mit dem amerikanischen Sänger Lenny Kravitz ist Paradis seit Ende der 90er Jahre mit dem Schauspieler Johnny Depp liiert, mit welchem sie auch zwei Kinder namens Lily-Rose Melody Depp (* 27. Mai 1999) und John Christopher „Jack“ Depp III (* 9. April 2002) hat. Am 9.September 2006 will Vanessa Paradis ihren langjährigen Freund Johnny Depp in ihrem 2-Mio-Dollar-Haus in Plan de la Tour bei St.Tropez (Süd-Frankreich) heiraten.




Autogrammadresse:

Vanessa Paradis
c/o Marceline Lenoir
68 bd. Malesherbes
F- 75008 Paris
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Fanclubs:

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