Toni Braxton
Toni Michelle Braxton ist eine US-amerikanische Soul- und R&B-Sängerin. Die sechsfache Grammy-Gewinnerin gehört mit über 40 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Künstlerinnen unserer Zeit.
Toni Michelle Braxton kommt im Oktober 1968 als erstes Kind eines Geistlichen und einer Hausfrau in Severn, Maryland zur Welt. Bereits im Alter von fünf Jahren tritt sie als Teil des örtlichen Kirchenchors bei Wohltätigkeitskonzerten und Gesangswettbewerben vor größerem Publikum auf. Wie auch ihr jüngerer Bruder und ihre vier Schwestern Traci, Trina, Towanda und Tamar besucht sie indessen zunächst die Richard Henry Lee Elementary School, später die Corkran Middle School, and die Glen Burnie High School in Glen Burnie, Maryland. Ihr anschließendes Studium an der Bowie State University bricht Braxton zu Gunsten einer Gesangskarriere vorzeitig ab.
Ende der 80er Jahre beschließen die Braxton Schwestern ihr Glück gemeinsam in der Formation The Braxtons zu versuchen, ein Schritt, der bereits ein Jahr nach der Bandgründung (1989) zu einem Plattenvertrag mit Arista Records führt. Die erste Single "The Good Life", die im Sommer 1990 erscheint, erntet zwar kaum Erfolge, zieht jedoch erstmals das Interesse der Produzenten Antonio "L.A." Reid und Kenneth "Babyface" Edmonds auf sich, die Toni wenig später einen Vertrag als Solointerpretin mit ihrem Sublabel LaFace Records anbieten. Braxton verlässt darauf hin die Band und veröffentlicht 1992 mit dem Duett "Give U My Heart" und "Love Shoulda Brough You Home" zwei erste erfolgreiche Hits zu Eddie Murphys Kinoerfolg Boomerang.
Wenig später beginnt Braxton mit den Aufnahmnen zu ihrem selbstbetitelten Debütalbum, das im Juli 1993 erscheint. Dank vielfältiger Produktionen von Reid, Babyface und Daryl Simmons entwickelt die Platte sich mit acht Platinauszeichnungen und über zehn Millionen verkauften Einheiten weltweit zu einem beachtlichen Erfolg. Toni Braxton klettert bis auf Platz #1 der Billboard 200 Album Charts und erreicht die Top 10 in einer Reihe weiterer Länder, darunter Großbritannien, Deutschland, Österreich und die Schweiz; das Album wird anschließend mit drei Grammys und drei American Music Awards prämiert. Die fünf Singleauskopplungen "Another Sad Love Song", "Breathe Again", "Seven Whole Days", "You Mean The World To Me" und "How Many Ways" können zumindest im englischsprachigen Raum punkten.
Der Erfolg des Debüts wird 1996 von Braxtons zweiten Album Secrets erneut überboten. Die Platte erreicht zwar lediglich
|
|