Sven Väth

Sven Väth ist ein deutscher DJ, Labelbetreiber, Musiker und Clubbesitzer. Vor allem innerhalb der deutschen Techno-Szene gilt er als großer Pionier und Wegbereiter. Noch heute ist er einer der gefragtesten DJs und wird in den Leserumfragen der Zeitschriften Raveline und Groove seit Jahren zum besten deutschen DJ gewählt. Er wird daher im Szenejargon salopp auch als „Papa (Väth)“ oder auch "Babba" bezeichnet. Mit 18 wird Sven Väth DJ (Discjockey) in der Diskothek Dorian Gray im Frankfurter Flughafen und fällt in der damaligen In-Diskothek mit extravaganten Verkleidungen und spontanen Tanzeinlagen während des Sets auf. Im Jahr 1983 beginnt er, im Vogue aufzulegen, das seinerzeit wegen der ausufernden Partys ebenfalls als In-Club gilt, und wird dort 1984 Resident DJ. Stilistisch bewegt er sich in dieser Zeit zwischen Disco, Soul und Funk. 1985 gründet er mit Michael Münzing und Luca Anzilotti (SNAP!) das Projekt OFF. Die zweite Single (Electrica Salsa) erreicht in ganz Europa hohe Chartplatzierungen. Nach einer Tournee geht Sven Väth 1987 wieder zurück ins Dorian Gray und löst Resident Ulli Brenner ab. Dort legt er von nun an den damals so genannten Belgischen Underground Techno auf, heute als EBM (Electronic Body Music) bekannt. 1988 beendet Väth seine Arbeit im Dorian Gray und geht für ein paar Monate nach Ibiza. Nach seiner Rückkehr kauft er zusammen mit Michael Münzing und Matthias Martinsohn das Vogue – eine alte Parkgarage ohne richtige Klimaanlage. Sie bauen es um und eröffnen es als Omen. Es schließt am 18. Oktober 1998 mit einer großen Abschlussparty. Für die 1.000 Personen, die keinen Einlass mehr bekommen, werden auf den Straßen Lautsprecher aufgestellt, die Polizei sperrt sogar die Straße. Im Sommer 1990 erreicht die erste Techno-Welle Deutschland. DJ Sven Väth steigt von Acid auf Techno um und propagiert den neuen Sound in „seinem Wohnzimmer“, dem Omen. Zusammen mit Matthias Hoffmann und Heinz Roth gründet er 1992 das Label Eye Q und kurze Zeit später auch Harthouse und Recycle or Die. Als DJ tourt Väth durch die ganze Welt. 1993–1994 stellt sich mit An Accident in Paradise und L′ Esperanza auch kommerzieller Erfolg seiner Musik ein, welche ihm allerdings zum Großteil von anderen Produzenten wie Stevie B-Zet oder Ralf Hildenbeutel auf den Leib geschneidert wurde.


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Steckbrief

Geboren am 26.10.1964 in Obertshausen, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Frankfurt, Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


1997 gründet Sven Väth nach dem vorangegangenen Konkurs seines Labelkonglomerats Eye Q / Harthouse die Partyreihe Cocoon. Zunächst gibt es nur drei Veranstaltungen in Frankfurt am Main, in München und in Kopenhagen. Ab 1999 finden die Partys unter dem Namen Cocoon Clubbing statt, zunächst nur im Frankfurter U60311, später u. a. auch im Stammheim in Kassel, Tribehouse in Neuss, Prag in Stuttgart und schließlich auch im Amnesia auf Ibiza. In den Folgejahren wird die Partyreihe um ein Label und eine Bookingagentur erweitert, bevor Sven Väth am 18. Juli 2004 mit dem Cocoon Club eine neue, aufwändig gestaltete Partylocation in Frankfurt eröffnet, die beim Interieur, bei der Soundanlage und gastronomisch neue Akzente setzen soll. Der Club wird bereits bei den im darauf folgenden Dezember durchgeführten Leserumfragen der Groove und der Raveline zum besten Club gekürt. Zwischen 1994 und 2001 gehörte Sven Väth gemeinsam mit Mark Spoon, Talla 2XLC, Ulli Brenner, DJ Karotte und DJ Dag zum Resident-Team bei den Clubnights des Hessischen Rundfunks, der renommiertesten Techno-/Trance-Radioshow in Deutschland.




Autogrammadresse:

Cocoon Musiv Event GmbH
Nordendstr. 30b
60318 Frankfurt
Deutschland
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