Stefan Effenberg

Stefan Effenberg ist ein deutscher Fußballspieler. Stefan Effenberg begann als Jugendspieler beim SC Victoria Hamburg, bevor seine Bundesligakarriere 1987 bei Borussia Mönchengladbach startete. Seine größten Erfolge feierte er mit Bayern München, mit denen er mehrfach Meister und Pokalsieger wurde und 2001 die Champions League gewann. Seine Spitznamen waren "Effe" und "Tiger" und er war einer der begabtesten, aber auch umstrittensten Fußballer seiner Generation. 1990 wechselte Effenberg von Mönchengladbach zu Bayern München und (1992) zum AC Florenz. 1994 kehrte er zurück zur Borussia. Nach einem erneuten Wechsel zu den Bayern (1998) beendete Effenberg am 2. April 2003 beim VfL Wolfsburg seine Laufbahn als Bundesligaspieler. 2004 ließ Effenberg seine Karriere in Katar ausklingen. Am 22. Juli 2005 lud Effenberg zu seinem Abschiedsspiel. Dieses Spiel endete mit 6:6, Effenberg schoss an diesem Abend insgesamt 3 Tore. Dieses fand nicht in der neuen Allianz Arena des FC Bayern München, bei dem der "Tiger" ja seine erfolgreichste Zeit hatte, sondern im Borussia-Park statt. Er begründete seine Wahl mit den Worten: "Der FC Bayern hat die Erfolge, Borussia Mönchengladbach die Fans, außerdem schlägt mein Herz immer noch für die Borussia." Mit Bayern München gewann der Mittelfeldspieler 1999, 2000 und 2001 die deutsche Meisterschaft, wurde 2001 Champions-League-Sieger und Weltpokalsieger und holte den DFB-Pokal 2000. Mit Borussia Mönchengladbach hatte er bereits den DFB-Pokal 1995 errungen. Im Champions-League-Finale gegen Valencia CF erzielte Effenberg das wichtige 1:1, und verwandelte im Elfmeterschießen seinen Elfmeter. In der deutschen Nationalmannschaft war Effenberg von 1991 bis 1998 in 35 Spielen aktiv und erzielte dabei 5 Treffer. Als er bei der Fußballweltmeisterschaft 1994 in den USA den deutschen Fans den erhobenen Mittelfinger zeigte, wurde er vom damaligen Bundestrainer Berti Vogts sofort aus der Nationalmannschaft ausgeschlossen. 1998 kam es nach der WM in Frankreich zu einem kurzen Comebackversuch. Effenberg lebt zur Zeit in den USA. Er ist in zweiter Ehe mit Claudia Strunz verheiratet und hat drei Kinder aus seiner ersten Ehe mit Martina Effenberg.


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Steckbrief

Geboren am 02.08.1968 in Hamburg, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Miami, U.S.A.
Größe: 188 cm
Gewicht: 88 kg


Zeit seiner Karriere war der als eigensinnig geltende Effenberg für einen Skandal gut. Im Jahre 1994 wurde er nach der "Stinkefinger-Affäre" (s. o.) jahrelang aus dem Nationalteam ausgeschlossen. Schlagzeilen machte er auch durch sein bewegtes Privatleben. Am 19. Februar 2003 soll er z. B. auf der A2 bei Braunschweig einen Polizisten als "Arschloch" bezeichnet haben. Er behauptet dagegen, "Schönen Abend noch" gesagt zu haben. Effenberg wurde zur Zahlung von 90.000 Euro verurteilt. [1], vor seinem Wechsel nach Wolfsburg machte er in einem Playboy-Interview umstrittene Aussagen über Arbeitslose (u. a. sinngemäß, dass die Sozialhilfe auf das Existenzminimum vermindert werden solle) und begann im Jahr 2002 ein Verhältnis mit der Frau seines langjährigen Freundes Thomas Strunz. Effenberg ist Autor des Buches "Ich hab's allen gezeigt", in dem er seine Karriere niederschrieb, mit Fokus auf Verbalattacken gegen ihm unliebsame Leute, die in Einzelfällen sogar Teamkameraden waren (u. a. Giovane Elber und Lothar Matthäus). Dieses bewusst provozierende Werk im Stile eines Dieter Bohlen bekam vernichtende Kritiken, verkaufte sich aber (insbesondere durch die Werbung der Bild-Zeitung) nach Erscheinen trotzdem sehr gut.




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