Seal

Seal (eigentlich Seal Henry Olusegun Olumide Adelo Samuel) ist ein britischer Sänger nigerianischer Abstammung. Seal kam deshalb kurz nach seiner Geburt zu einer Pflegefamilie, weil seine Eltern, eine Nigerianerin und ein Brasilianer noch studierten als sie ihn bekamen und sich mit Gelegenheitjobs über Wasser hielten, wo er bis zu seinem vierten Lebensjahr unter behüteten Verhältnissen aufwuchs. 1967 erkämpfte sich seine Mutter Adebisi das Sorgerecht für ihn zurück, da sie inzwischen ein geordnetes Leben führte, einen Job als Perückenmacherin hatte und sie sich in der Zwischenzeit von Seals Vater scheiden ließ. Für die nächsten zwei Jahre lebte Seal mit seinen fünf Geschwistern bei seiner Mutter in London, bis sie ihn dann 1969 dem Vater überließ. Zunächst war Seal glücklich, da er in den Jahren der Trennung, seinen Vater idealisiert hatte, er musste jedoch bald die schmerzliche Realität erkennen, das sein Leben von da an von häuslicher Gewalt und Misshandlungen geprägt wurde. Der Vater wollte, dass er einen „anständigen“ Beruf ergreift, er sollte Arzt oder zumindest Anwalt werden, aber als er von Seals Leidenschaft zur Musik hörte, setzte es noch schlimmere Hiebe. Zudem musste er sich auch noch mit schlimmsten Hänseleien in der Schule auseinandersetzen. Durch die Hautkrankheit Lupus erythematodes, die ihn im Kindesalter befiel, war sein Gesicht großflächig durch Narben gezeichnet. Seal stand mit elf Jahren zum ersten Mal auf einer Bühne. Im Alter von fünfzehn Jahren lief er von zu Hause weg. Er schloss seine schulische Ausbildung ab und begann, Architektur zu studieren. Auch nach dem Studienabschluss schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch, da er weiterhin versuchte, eine künstlerische Laufbahn einzuschlagen. Er jobbt jedoch erst mal unter anderem als Elektrotechniker und als Leder-Designer. Mit der englischen Funk-Band Push reiste Seal Mitte der 80er Jahre nach Asien und blieb dort einige Zeit. In Thailand spielt er mit einer dort ansässigen Blues-Kapelle Nach seiner Rückkehr nach London hatte sich England schlagartig verändert und befand sich im Rave-Fieber: Acid House ist das Ding der Stunde. Über den britischen Rapper Chester trifft Seal auf den Techno-Produzenten Adamski. Das Produkt der Zusammenarbeit, der Dance-Track Killer, in späteren Jahren von George Michael gecovert, stürmte im April 1990 die Charts und macht Seal über Nacht weltweit bekannt. Seal begab sich auf Solopfade nachdem es mit Adamski nicht weiterging und veröffentlichte ebenfalls 1990 seinen ersten eigenen Hit Crazy - eine zeitgemäße Mischung aus Dance, sanftem Pop und New Age-Mystik.


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Steckbrief

Geboren am 19.02.1963 in Paddington, London, England
Nationalität: Engländer
Wohnort: London, England & New York, USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Star-Produzent Trevor Horn (ABC, Frankie Goes To Hollywood und vieler Hollywood Filmmusiken) nahm ihn daraufhin unter seine Fittiche und bastelte mit ihm an seinem gleichnamigen Debüt. Aufgenommen mit Horns Künstlerinnen Wendy And Lisa in Los Angeles, war auch das Album 1991 ein Riesenerfolg und verkauft sich gut 3,5 Millionen mal. Ein Jahr später brachte es ihm sogar einige "BRIT Awards" ein. Bevor er sein nächstes Album herausbrauchte, sang Seal auf einem Jimi Hendrix Tribute-Album seine Version von "Manic Depression". Auch sein zweites nach ihm benanntes Album, wurde ein überragender Erfolg weltweit. Mit der Single Prayer For The Dying verkaufte es sich über eine Millionen mal, doch erst ein Jahr später startete es so richtig durch: Die zweite Single Kiss From A Rose gehörte zum legendären Soundtrack des 1. Batman Film’s und erschien auch auf dem Soundtrack-Album zum Film, sie wurde die Nummer 1 der amerikanischen Charts und verschaffte dem Album Multiplatinum. 1996 bekam er dafür bei den "Grammy Awards", gewann die Preise für die "Platte des Jahres", dem "Song des Jahres" und den "Bester Pop-Gesang". Im gleichen Jahr landete er noch einen weiteren Hit, wieder einem Film-Soundtrack: Sein Cover von Steve Millers Fly Like An Eagle veredelte den Soundtrack des "Space Jam"-Films. In der Folgezeit arbeitete Seal mit bekannten Künstlern wie Joni Mitchell und Jeff Beck zusammen. Insgesamt wurde es aber ruhiger um ihn, Seal lebte in Los Angeles und hielt sich die meiste Zeit von der Öffentlichkeit fern. 1998 kam Human Being auf den Markt, allerdings ohne bemerkenswerte Hits. 2003 veröffentlichte er mit Trevor Horn sein viertes selbst-betiteltes Album, mit der Comeback-Single Love’s Divine. 2004 kam ein Best Off Album, 2005 eine Live DVD und CD auf dem Markt und 2006 ebenfalls eine DVD & CD. Das Medieninteresse an seiner Person wurde groß, als bekannt wurde, dass er mit dem deutschen Top-Model Heidi Klum liiert ist. Nachdem er mehrere Jahre in Los Angeles lebte, kehrte er 2003 nach London zurück, wo er mit seiner Freundin Heidi Klum zusammenzog, allerdings pendeln sie seitdem zwischen den Wohnorten New York und London. Die beiden heirateten am 10. Mai 2005 in Mexiko und sind seit dem 12. September 2005 Eltern ihres ersten gemeinsamen Kindes Henry Günther Ademola Dashtu Samuel. Das zweite gemeinsame Kind kommt Anfang 2007 auf die Welt. Heidi Klum brachte ihre Tochter Leni (04.05.2004 - Vater Flavio Briatore) mit in die Beziehung, die von Seal wie ein eigenes Kind angenommen wurde. Der britische Soul-Star ist einer der populärsten Solo-Künstler der 1990er Jahre und verkaufte weltweit über 15 Millionen Tonträger.




Autogrammadresse:

Seal
c/o Warner Bros. Records
3300 Warner Blvd
Burbank, CA 91510
USA
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