Sandra
Sandra Cretu (Sandra Ann Lauer) ist eine bekannte Pop-Sängerin, die als "Sandra" vor allem in den 1980-er Jahren große Erfolge feierte.
Bereits im Alter von zwölf Jahren wollte Sandra Lauer Sängerin werden. Bei einem Song-Contest für Kinder überzeugte sie das Publikum mit einer Interpretation eines Olivia Newton-John-Songs.
1974 wurde sie vom Musikproduzenten George Roman entdeckt. Er nahm mit ihr die Single "Andy, mein Freund" auf. Dieser lag zwei Jahre in der Schublade, bis er 1976 dann doch noch veröffentlicht wurde. Der Erfolg blieb zwar aus, doch bedeutete diese Veröffentlichung Sandras Einstieg als Lead-Sängerin in das Mädchen-Trio Arabesque. Während Arabesque in Europa nur Achtungserfolge erzielte, erreichten sie in Japan die Popularität von ABBA. Das Trio veröffentlichte in Japan 13 Alben und 30 Singles.
Während dieser Zeit lernte Sandra den Komponisten und Produzenten Michael Cretu kennen und die beiden wurden ein Paar.
1984, nach der Auflösung von Arabesque, nahm Sandra ihre erste Solosingle auf: "Japan ist weit", eine deutsche Version von Alphavilles "Big In Japan". Produziert wurde sie von Michael Cretu. Der Erfolg blieb aus und kam erst mit ihrem nächsten Song, "(I'll Never Be) Maria Magdalena". Die Single, die in Zusammenarbeit mit Hubert Kah erschien, wurde ein internationaler Erfolg. Das Lied erreichte in 21 Ländern Platz eins und kam in fünf weiteren Ländern in die Top Ten.
1986 erreichte Sandra mit "In the Heat of the Night" beim "Tokyo Song Contest" den zweiten Platz. Es folgten viele weitere Hits, meist im Gespann Michael Cretu/Hubert Kah ("Little Girl", "Innocent Love", "Hi Hi Hi", "Loreen", "Everlasting Love", "Stop For A Minute", "Heaven Can Wait", "Secret Land" u.v.a.).
1988 heiratet das erfolgreiche Duo und lebt heute mit zwei Kindern auf einem großen Anwesen auf einer Halbinsel an der Cala Talamanca auf Ibiza in der Nähe von Ibiza-Stadt. International ist Sandra zunehmend unter ihrem vollen Namen Sandra Cretu bekannt, dadurch dass ihr Mann in Ländern wie den USA bekannter ist als sie und bei Internet-Suchen ein Name wie Sandra unbrauchbare Ergebnisse bringt.
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