Rutger Oelsen Hauer ist ein holländischer Schauspieler.
Als todgeweihter „Replikant“ in Ridley Scotts Kultfilm Blade Runner erlangte er 1982 besondere Berühmtheit.
Blade Runner (deutscher Verleihtitel zeitweise auch Der Blade Runner) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Ridley Scott. Literarische Vorlage ist der Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen? von Philip K. Dick. Der Film, der Elemente des Film noir übernimmt, war bei Kritik und Publikum zunächst kein großer Erfolg, wurde mit der Zeit aber zum Kultfilm.
Bemerkenswert sind das einflussreiche visuelle Design, die detailreiche Ausstattung und die Filmmusik. Überdies bieten einige Themen des Films vielfältige philosophische Deutungsmöglichkeiten. Der erste Hollywood-Film des Regisseurs Scott eröffnete das Genre des Cyberpunks und machte den Autor Dick nach seinem Tode berühmt.
Rutger Hauer wuchs in Amsterdam als Sohn der Schauspiellehrer Arend und Teunke Hauer auf. Er verließ sein Elternhaus im Alter von 15 Jahren und verbrachte ein Jahr damit, die Decks von Schiffen zu schrubben. Wieder zuhause arbeitete er 3 Jahre lang als Elektriker und Zimmermann und nahm gleichzeitig in einer Nachtschule Schauspielunterricht. Er trat einer Schauspieltruppe bei, in der er 5 Jahre lang blieb, bis er die Hauptrolle in der sehr erfolgreichen Fernsehserie Floris erhielt.
Regisseur Paul Verhoeven gab Hauer 1973 die Hauptrolle in Türkische Früchte, der auch außerhalb der Niederlande ein Erfolg war. Seine erste englischsprachige Rolle erhielt er daraufhin 1975 im britischen Thriller Die Wilby-Verschwörung an der Seite von Michael Caine und Sidney Poitier. Nach weiteren Filmen in den Niederlanden, zwei davon erneut unter Regie von Paul Verhoeven, gab Hauer 1981 sein US-amerikanisches Debüt im Stallone-Film Nachtfalken. Dieser Film und der im folgenden Jahr erscheinende Blade Runner machten ihn international bekannt. Seine Darstellung eines künstlichen Menschen in Blade Runner wurde vielfach gelobt und gilt bis heute als eine seiner besten Rollen.
Nach dem filmischen Misserfolg von Eureka spielte Hauer in einer Reihe von B-Movies mit, aber auch im von Kritikern gelobten Film Der Tag des Falken, einem romantischen Fantasyfilm an der Seite von Michelle Pfeiffer und Matthew Broderick, der unter der Regie von Richard Donner entstand.
Geboren am 23.01.1944 in Breukelen, Niederlande
Nationalität: Hölländer
Wohnort: USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg
Die Geschichte handelt von Captain Navarre und seiner Geliebten Isabeau. Auf dem Paar liegt ein Fluch des Bischofs von Aquila: bei Nacht ist Navarre ein Wolf, tagsüber nimmt Isabeau die Gestalt eines Falken an. Der Tag des Falken basiert auf einem Fantasyroman der U.S-amerikanischen Fantasy-Autorin Joan D. Vinge und einer altfranzösischen Sage aus dem 14. Jahrhundert.
Mit Verhoeven arbeitete er erneut in Flesh + Blood zusammen. Im mäßig erfolgreichen Thriller Hitcher spielte er einen Serienmörder. Obwohl eigentlich Holländer, wurde Hauer in einigen Filmen über den Nationalsozialismus in der Rolle Deutscher besetzt. Werbespots für die Biermarke Guinness mit Hauer waren Anfang der 1990er populär.
Nachdem er in den 1990ern vor allem in britischen und US-amerikanischen TV-Produktionen mitgewirkt hatte, gelang Hauer Anfang der 2000er ein Kino-Comeback mit Rollen in Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind, Sin City und Batman Begins, für die er auch wieder Anerkennung von Kritikern erhielt.
Hauer ist in zweiter Ehe verheiratet und hat eine Tochter aus der ersten Ehe. Er engagiert sich für Umweltschutz, etwa für Greenpeace, und hat eine Stiftung zur Erforschung von AIDS gegründet.
Autogrammadresse:
Rutger Hauer
c/o William Morris Agency
151 El Camino Drive
Beverly Hills CA 90212
USA
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