Rowan Atkinson

Rowan Sebastian Atkinson ist ein britischer Komiker und Schauspieler. Atkinson, der ursprünglich Elektroingenieur werden wollte und in Oxford studierte, begann seine Karriere 1979 bei der BBC als Ensemblemitglied der Comedy-Show Not the Nine O'Clock News. 1983 konnte man ihn in der Serie Blackadder sehen, in der er die Titelrolle, den Edmund Blackadder (wörtlich: schwarze Natter), in vier Staffeln spielte. Die von Richard Curtis und Ben Elton geschriebene Serie spielt in vier verschiedenen Epochen, karikiert zahlreiche historische Persönlichkeiten der englischen Geschichte und nimmt die nationalen, kulturellen und politischen Eigenheiten und Eitelkeiten des englischen Volkes aufs Korn. Durch den Wortwitz und die satirischen Anspielungen auf die aktuelle britische Politik blieb der Erfolg allerdings auf den englischsprachigen Raum beschränkt. International bekannt wurde er vor allem durch seine Paraderolle als der egoistische Kleinbürger Mr. Bean, den seine unbezähmbare Neugier von einem Fettnäpfchen ins nächste treibt. Der Humor ist sehr körperbetont und kommt fast vollkommen ohne Text aus, so dass eine Übersetzung nicht nötig ist. In der Rolle des Mr. Bean sind Atkinsons Markenzeichen seine Gestik und vor allem seine Mimik, die ihm den Spitznamen rubber face (Gummigesicht) einbrachte. In dem fünfzigminütigen BBC-Film Visual Comedy (Optische Komik) von 1992 analysiert und erläutert Atkinson in der Doppelrolle als Professor und als Schauspieler Kevin die Eckpunkte des stummfilmhaften Humors bei Mr. Bean. Dabei zeigt er, wie stark diese Figur in der Tradition der Komiker Charlie Chaplin und Buster Keaton angelegt ist. Die gleichnamige Serie lief von 1989 bis 1995 im britischen Fernsehen. 1997 spielte er in der Verfilmung Bean - Der ultimative Katastrophenfilm mit, die im Gegensatz zur Fernsehserie keinen großen kommerziellen Erfolg brachte. Außerdem leiht er seit 2002 seiner Figur in einer Zeichentrickserie die Stimme. 2003 kam die James-Bond-Parodie Johnny English in die Kinos, in der Atkinson einen vertrottelt-chaotischen, aber eingebildeten Geheimagenten spielt. Zum Jahreswechsel 2003/2004 gab es Medienberichte, nach denen er sich wegen einer schweren Depression in psychiatrische Behandlung in einer Klinik im US-Bundesstaat Arizona begeben haben soll.


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Steckbrief

Geboren am 06.01.1955 in Newcastle Upon Tyne, England
Nationalität: Engländer
Wohnort: England
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Diese Berichte wurden von Rowan Atkinsons Management und Anwälten dementiert, es gab ein juristisches Verfahren am High Court in London, das Atkinson gewann; danach erschienen Entschuldigungen und Widerrufe in den Medien, die dies behauptet hatten. Für das Jahr 2006 wurden Dreharbeiten zu einem zweiten Mr. Bean-Kinofilm (siehe Bean II) angekündigt. Außerdem verkörperte er 2006 in dem Film Mord im Pfarrhaus eine der Hauptrollen, nämlich den Pfarrer Walter Goodfellow. Mr. Bean ist eine Figur des britischen Komikers Rowan Atkinson, die dieser in der gleichnamigen Fernsehserie (1989-1995) sowie einem Kinofilm verkörperte. Die Serie, die 14 Folgen umfasst, wurde von Thames Television unter der Regie von John Birkin, John Howard Davies und Paul Weiland produziert und 1990 mit der Goldenen Rose von Montreux ausgezeichnet. Mr. Bean ist ein egoistischer, weltfremder und kindlicher Tollpatsch, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und sich in der modernen Welt nur schwer zurechtfindet. Seine ständigen Begleiter sind sein Auto (ein Mini) und sein Teddy-Bär, den er wie einen Menschen behandelt. Mr. Beans zwischenmenschliche Fähigkeiten sind nur rudimentär ausgeprägt; dies gilt nicht zuletzt für das Verhältnis zu seiner Freundin Irma Gobb, ein schüchternes "Mauerblümchen". Ihre dauerhafte Bindung an Mr. Bean ist wohl durch den Umstand zu erklären, dass ihr unscheinbares und verdruckstes Wesen es ihr schwer macht, die Aufmerksamkeit "normaler" Männer zu erregen. Dabei wird ihre Zuneigung durch seine frühpubertären Verhaltensweisen immer wieder auf die Probe gestellt. In der Serie tritt sie nur in einzelnen Episoden auf (sh. unten). Da Mr. Bean so gut wie nie spricht, basiert der Humor der Serie ausschließlich auf Mimik, Gestik und Slapstick-Einlagen der Hauptfigur; er steht damit in der Tradition der klassischen Stummfilm-Komödien von Buster Keaton, Charlie Chaplin und Laurel & Hardy. Wie in diesem Genre üblich, steht im Mittelpunkt der Handlung meist eine Alltagssituation, die sich durch Mr. Beans Ungeschick und sein Verhalten in eine Katastrophe verwandelt. 1997 kam Bean - Der ultimative Katastrophenfilm in die Kinos, in dem Mr. Bean erstmals eine Sprechrolle hatte, was von vielen Fans stark kritisiert wurde. Der Film wurde in den USA gedreht. 2002 wurde die Figur in Form eines Cartoons wieder zum Leben erweckt. Da die Original-Serie jedoch vor allem von Rowan Atkinsons unvergleichlicher Mimik lebte, hält sich der Erfolg der Zeichentrick-Version in Grenzen. Für das Jahr 2007 wurde ein weiterer Kinofilm angekündigt.




Autogrammadresse:

Rowan Atkinson
c/o PBJ Management Ltd.
5 Soho Square
London W1V 5DE
UK
Fanclubs:

 Mr. Bean Site
 Rowan Atkinson Information Gateway


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