Robert Silverberg

Robert Silverberg ist ein überaus produktiver Autor, der vor allem für seine Science-Fiction-Werke bekannt ist und mehrfach sowohl mit dem Hugo als auch dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Silverberg war seit seiner Kindheit ein unersättlicher Leser und bemühte sich seit seinen frühen Jugendjahren, Erzählungen in Science Fiction Magazinen zu veröffentlichen. Er besuchte die Columbia University, schloss 1956 sein Studium der englischen Literatur mit einen A. B. ab. Der Verkauf der Geschichten an New Yorker Verlage half ihm dabei, sein Studium zu finanzieren. Er veröffentlichte 1955 sein erstes Buch, das Kinderbuch Revolt on Alpha C. Im folgenden Jahr gewann er seinen ersten Hugo, als „bester neuer Autor“. In den nächsten vier Jahren schrieb er, nach eigener Zählung, eine Million Worte im Jahr für Magazine und Ace Doubles. 1959 brach der Science-Fiction-Markt zusammen und Silverberg wandte seine Fähigkeit zum umfangreichen Schreiben in anderen Gebieten an, von sorgfältig recherchierter Geschichtsliteratur bis hin zu Softcore-Pornos für Nightstand Books. Mitte der 1960er Jahre suchte die Science-Fiction ihr literarisches und inhaltliches Niveau zu heben. Frederik Pohl, damals Herausgeber von drei Science-Fiction-Magazinen, bot Silverberg freie Hand beim Schreiben für sie. Hiervon ermutigt kehrte Silverberg zur SF zurück. Er schenkte Charaktertiefe und sozialem Hintergrund nun mehr Beachtung als in der Vergangenheit. Weiter mischte er Elemente der modernen Literatur, die er an der Columbia-Universität gelernt hatte, ein. Die Bücher dieser Schaffensperiode brechen radikal mit seinem vorigen Werk. To Open the Sky, ein Band von Erzählungen, die vorher in Pohls Magazin Galaxis (Magazin) erschienen waren, beschreiben eine neue Religion, die der Menschheit den Weg zu den Sternen öffnet. Danach folgte Downard to the Earth, vielleicht das erste post-koloniale Science-Fiction-Buch, ein Buch mit Anklängen an Joseph Conrad, in dem der frühere irdische Verwalter einer fremden Welt zurückkehrt, nachdem diese frei gesetzt ist.


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Steckbrief

Geboren am 15.01.1935 in Brooklyn, New York, USA
Nationalität: Amerikaner
Wohnort: Westküste, USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Andere populär und kritisch gewürdigte Werke dieser Zeit sind To Live Again, in dem es möglich ist die Persönlichkeiten von Toten zu transferieren, The World Inside, das einen Blick auf eine übervölkerte Zukunft wirft und Dying Inside, die Geschichte eines Telepathen, der seine Kräfte verliert. Als er 1965 30 Jahre alt wurde, hatte er bereits mehr als 50 Romane veröffentlicht und ist dank kluger Investitionen schon Millionär. Der Vielschreiber schaffte laut eigenen Angaben in diesen produktivsten Jahren eine Million Worte im Jahr. 1969 gewann Nightwings einen Hugo Award als beste Novelle. Dann wurden 1970 die Kurzgeschichte Passengers und 1971 der Roman A Time of Changes und die Kurzgeschichte Good News from the Vatican sowie 1975 die Novelle Born with the Dead mit dem Nebula Award ausgezeichnet. 1970 war Robert Silverberg Ehrengast bei der „World Science-Fiction Convention“. Nach Jahren hoher literarischer Produktivität und einer Schilddrüsenerkrankung sowie Stress durch einen Wohnungsbrand suchte Robert Silverberg eine Schaffenspause. Er zog 1972 von New York an die Westküste und verkündete 1975 seinen Rückzug vom Schreiben. Fünf Jahre danach aber veröffentlichte er bereits wieder den Roman „Lord Valentine’s Castle“ (1980) als Auftakt einer bis heute fortgeführten Serie.




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