Rick Wright

Richard (Rick) Wright ist der Keyboarder der englischen Rockband Pink Floyd. Rick Wright wurde am 28. Juli 1945 in London geboren. Er besuchte die elitäre Haberdashers-Schule und entwickelte ein reges Interesse für antike griechische Architektur. So entschloss er sich, nach der Schule Architektur zu studieren. Er schrieb sich am Regent-Street-Polytechnikum ein, wo er seine späteren Bandkollegen Nick Mason und Roger Waters kennenlernte. Rick Wright brachte sich das Klavierspielen selbst bei. Seine Spielweise ist vor allem vom Jazz beeinflusst. Aber auch die klassischen Werke Bachs und Beethovens spielen für ihn eine wichtige Rolle. Seine kompositorischen Ideen sind stark von ungewöhnlichen, farbenreichen und komplexen Harmoniewechseln geprägt, die Einflüsse aus dem modernen Jazz wie aus der Romantik zeigen. Das zeichnet Stücke wie den letzten Teil von "Shine On You Crazy Diamond" (Part 9), "The Great Gig In The Sky", "Us And Them", "Burning Bridges" und "Summer '68" aus. Im Gegensatz zu David Gilmour war Rick Wright nach eigenen Angaben nie ein Rhythm'n Blues-Fan. Einflüsse aus dieser Stilistik haben folglich auch keine Spuren in seinen Kompositionen hinterlassen. Seit 1964 spielten Roger Waters, Nick Mason und Rick Wright in verschiedenen Bands zusammen. 1965 schließlich kam Syd Barrett hinzu und man nannte sich künftig "The Pink Floyd Sound", später einfach nur noch "Pink Floyd". Wright gehörte bis 1981 zur Band. Nach den Aufnahmen zum legendären Album "The Wall" wurde er wegen angeblicher künstlerischer Differenzen aus der Band gedrängt. Nach der anschließenden Tournee wollte Waters ihn endgültig aus der Band werfen. Die Wall Live Tour zeigte deutlich die Leistungsfähigkeit der anderen Bandmitglieder bis zu Michael Kamens Orchester. Nach dem Ausstieg Roger Waters' bei Pink Floyd und einem weiteren Album als Gastmusiker ("A Momentary Lapse of Reason", 1987) wurde er bei den Aufnahmen zu "The Division Bell" 1994 wieder zum vollwertigen Bandmitglied. Wie auch David Gilmour und Roger Waters ist Richard Wright ein hervorragender Songschreiber. Rick Wright veröffentlichte wie seine Kollegen bei Pink Floyd auch einige wenig erfolgreiche Solowerke.


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Steckbrief

Geboren am 28.07.1945 in London, England
Nationalität: Engländer
Wohnort: England
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Rick Wright begann 1965 mit einer Farfisa Compact Duo-Elektronen Orgel, die serienmäßig mit einem Binson Band Echo gekoppelt war. Er setzte sie noch 1971 auf dem Film "Pink Floyd At Pompeji" in dem Mittelteil von "Set The Controls For The Heart Of The Sun" ein. Spätestens auf "Atom Heart Mother" von 1970 dominierte die klassische Hammond C 3 Orgel, die noch in den neunziger Jahren von Rick Wright eingesetzt wurde. Erst 1972 kamen die ersten Synthesizer bei Pink Floyd zum Einsatz. Der VCS 3-Synthesizer der englischen Firma EMS fand sowohl auf "Obscured By Clouds" und "The Dark Side Of The Moon" Verwendung. Eine Sonderform des V.C.S. 3, der Synthi AKS, enthielt einen Sequencer. Damit kann man abgespeicherte Tonfolgen endlos wiederholen, ein Effekt, der auf "On The Run" zu hören ist. 1974 kaufte sich Rick Wright zwei Mini Moog Synthesizer, die die Solo-Parts auf "Shine On You Crazy Diamond" und auf der gesamten Animals-LP übernahmen. Auf letzteren beiden Alben kommt auch ein ARP Solina String Ensemble zum Einsatz, ein Streicherkeyboard, das auf zahlreichen Aufnahmen in den siebziger Jahren zu hören ist. Von der Firma ARP verwendeten sie vermutlich 1972 auf "Obscured ..." zudem den ARP 2500. 1978 kamen mit dem Prophet 5 der Firma Sequential Circuits und dem Oberheim Four Voice die ersten mehrstimmigen Synthesizer in den Pink Floyd-Sound. In den achtziger und neunziger Jahren wechselte Rick Wright von der analogen zur digitalen Synthesizer-Technik. Mit den Geräten der Firma Kurzweil konnte Rick Wright mit wachsender Perfektion die Sounds der alten Keyboards imitieren. Der Vorteil lag neben der Handhabung darin, dass das alte Equipment zu störungsanfällig war. Außerdem verfügt digitales Equipment über eine bessere Stimmstabilität.




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