Ralf Schumacher

Ralf Schumacher ist ein deutscher Formel 1-Rennfahrer. Ralf Schumacher wurde bereits als Dreijähriger von seinem Vater ins Kart gesetzt und fuhr die ersten Rennen auf der väterlichen Kart-Bahn. Schumacher eiferte damit seinem Bruder Michael Schumacher nach. 1989 wurde er deutscher Junioren-Kartmeister, zwei Jahre später gewann er den NRW-Cup, den Gold-Cup und die Junior Kart-Meisterschaft. 1992 wechselte er in die Formel Junior Neben der Deutschen Kart-Meisterschaft bestritt Ralf Schumacher 1992 zum ersten Mal ein Rennen in einem Monoposto. Im ADAC-Formel-Junior erreichte er bei seinem Debüt einen sensationellen zweiten Platz. Genau auf dieser Position beendet er auch die Deutsche Kart-Meisterschaft. 1994 wechselte er in die Formel 3 auf Anraten seines damaligen Managers Willi Weber. Er fuhr seine erste komplette Saison in der ADAC-Formel-Junior-Meisterschaft. Er bewies auch hier eindeutig sein Talent und krönte den Verlauf der Saison mit einem Vize-Meistertitel. Manager Willi Weber war von Ralfs Leistungen beeindruckt und so fuhr Ralf Schumacher erste Tests und sein erstes Formel 3-Rennen im Team von Willi Weber (WTS). Sein erster Sieg 1994 verschaffte ihm den dritten Platz im Endklassement. Im Folgejahr reichte "nur" zum zweiten Platz in der Endabrechnung. Anstatt in die Formel 3000 zu gehen, riet ihm sein Manager in die japanische Formel 3000 zu gehen, wo er 1996 den ersten Platz und diesmal gegen Fontana im letzten Rennen den Titel errang. Dieser Erfolg brachte ihm 1997 einen Vertrag für die Formel 1. Nach ersten Tests bei McLaren-Mercedes debütierte er dennoch beim Team von Eddie Jordan, wo er im damals von Peugeot-Motoren angetriebenem Jordan von Anfang den erforderlichen Rennspeed, aber auch zum Leidwesen seines Teamchefs den Konfliktwillen gegenüber dem eigenen Teamkollegen zeigte. Für die Formel-1-Saison 1998 bekam Jordan mit dem Mugen-Honda ein neues Antriebsaggregat und Schumacher in der Person Damon Hills gleich einen neuen Teamkollegen und ehemaligen Weltmeister zur Konkurrenz. Das Team hatte zwar mit 34 Punkten den vierten Rang in der Konstrukteurswertung erzielt, aber hinter den Kulissen war der Ire unzufrieden mit dem Deutschen, der offen Kritik an der technischen Zuverlässigkeit und den Sicherheitskriterien des Rennstalls gemacht hatte. Zur Überraschung vieler Journalisten tauschten zum Ende der Saison Heinz-Harald Frentzen und er das Cockpit, was viele Beobachter zunächst als schlechten Tausch für beide Fahrer betrachtete, sollte sich im Nachhinein als der richtige Schritt erweisen.


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Steckbrief

Geboren am 30.06.1975 in Hürth-Hermülheim, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Hallwang bei Salzburg, Österreich
Größe: 178 cm
Gewicht: 73 kg


Beide Karrieren, die etwas in Stocken geraten waren, kamen nun endlich besser in Gang. 1999 wechselte er zu dem im Umbruch befindlichen Williams F1-Team und erhob den Anspruch mittel- bis langfristig Weltmeister zu werden. Doch das ehemalige Renault-Triebwerk, dass 1997 noch Jacques Villeneuve zum Weltmeister werden ließ, war als Kunden-Mecachrome-Motor allenfalls zweite Wahl. Dennoch fuhr Schumacher eine beherzte Saison . Als Williams dann im Jahre 2000 durch den Einstieg von BMW zum Werksteam wurde und über einen wesentlich konkurrenzfähigeren Motor verfügte, wurde die Situation für Schumacher deutlich besser. In jenem Jahr erreichte er drei Podiumsplatzierungen, ein Jahr später konnte Schumacher beim GP von Imola seinen ersten Sieg erringen. Diesem Erfolg folgen im gleichen Jahr noch zwei weitere Rennsiege in Montreal und Hockenheim. Während bis zum Ende des Saison 2000 Jenson Button Ralfs Teamkollege war, stiess ab 2001 Juan Pablo Montoya zu Williams und bildete mit Schumacher nach Ansicht der Fachpresse das stärkste Fahrerteam innerhalb der Formel Eins. Im Jahr 2002 konnte Schumacher den GP von Malaysia für sich entscheiden und wurde am Ende des Jahres als WM-Vierter gewertet. Ein Jahr später gelangen ihm zwei Siege, der GP vom Europa und den GP von Frankreich. Bereits während der Saison wurde in der Presse über einen Wechsel Schumachers zu einem anderem Team gemutmaßt, aufgrund der Unzufriedenheit und der Aussichtslosigkeit auf dem WM-Fahrertitel, entschloss sich Schumacher zu einem Wechsel zum Team Toyota. Diese Entscheidung war zunächst umstritten, da das japanische Team zu dieser Zeit sich bestenfalls im Mittelfeld der Wettbewerber befand, Schumacher selbst verstand seine Unterschrift bei Toyota als "sportlich langfristige Aktion". Das große Budget, über das der Rennstall verfügt und die damit verbundenen intensiven Entwicklungsmöglichkeiten, sowie die daraus resultierenden ermunternden Ergebnisse in lassen seine Entscheidung im Nachhinein als richtig erscheinen. Das erste Jahr bei dem japanischen Rennstall lief für Schumacher deutlich besser als erwartet. Der Toyota erwiess sich als konkurrenzfähiger als im Jahr davor. Sein Teamkollege Jarno Trulli schien zunächst - insbesondere durch sehr gute Qualifiktations-Ergebnisse - besser bei Toyota zurechtzukommen, gegen Ende des Jahres wurde der Wagen aber mehr den fahrerischen Ansprüchen Schumachers gerecht, so dass dieser seinen Teamkollegen punktemäßig übertreffen konnte. Ralf Schumacher ist seit Oktober 2001 mit Cora-Caroline Brinkmann, bekannt unter Cora Schumacher, verheiratet und hat einen Sohn namens David (* 23.10.2001). Er lebt in seiner österreichischen Wahlheimat Hallwang bei Salzburg. Nach der Saison 2005 trennte er sich von seinem langjährigen Manager Willi Weber in "beiderseitigem Einverständnis".




Autogrammadresse:

Ralf Schumacher
Toyota Motorsport GmbH (TMG)
Toyota Allee 7
50858 Köln-Marsdorf
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Fanclubs:

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