Peter Gabriel

Peter Brian Gabriel ist ein britischer Pop-Musiker und Video-Künstler. Sein Vater Ralph war Elektroingenieur, seine Mutter Irene Konzertpianistin. Neben Peter bekamen die beiden eine Tochter namens Ann. Er heiratete am 17. März 1971 Jill Moore. Sie bekamen zwei Töchter, Anna (* 1974) und Melanie (* 1976). Die Ehe wurde 1987 geschieden. Die Eindrücke dieser Scheidung verarbeitete er im Album "Us". Am 9. Juni 2002 heiratete er Meabh Flynn. Sie haben einen Sohn Isaac Ralph (* 2001). Berühmt wurde Peter Gabriel als Gründungsmitglied der Band Genesis, die damals noch Progressive Rock spielte. Gabriel trat bei Konzerten zu jener Zeit gerne in bizarren Verkleidungen, z. B. als Sonnenblume oder Außerirdischer mit langem Mantel und Fledermausflügeln am Kopf auf. Spannungen mit den anderen Bandmitgliedern über die weitere künstlerische Zukunft der Gruppe führten – nach dem sehr stark von Gabriel geprägtem Album The Lamb lies down on Broadway (1974) – zur Trennung Gabriels von Genesis. Nachdem er Genesis im Mai 1975 verlassen hatte – sein Nachfolger als Sänger der Band wurde Schlagzeuger Phil Collins –, trat Gabriel eine erfolgreiche Solokarriere an. Seine ersten vier Soloalben benannte er schlicht Peter Gabriel und bereits das erste (1977) enthielt mit Solsbury Hill den ersten UK Top 20 Hit. Weitere bekannte Hits aus den Anfängen seiner Solokarriere sind unter anderem Games without frontiers (von seinem dritten Album, 1980 mit Kate Bush) und Shock the monkey aus dem Jahr 1982. Schon bei diesen frühen Werken setzte er stark auf die visuelle Umsetzung seiner Songs in anspruchsvollen Musikvideos. Endgültig zum Superstar machte ihn das Album So (1986), das unter anderem die Megahits Sledgehammer und Don´t give up, ein Duett mit Kate Bush, enthielt. Das Video zu Sledgehammer gewann zahlreiche Preise (darunter diverse MTV Video Music Awards 1987) für Kreativität und technische Innovation und wird noch heute in Umfragen neben Michael Jacksons Thriller als einer der Meilensteine des relativ neuen Mediums Musikvideo angesehen. Auf ein neues Studioalbum mussten Fans trotz des großen Erfolges sechs Jahre warten. Erst 1992 erschien mit Us das neue Werk, das mit Digging in the Dirt und Steam erneut zwei Hit-Singles erhielt, die ebenfalls mit aufwändigen Musikvideos angemessen untermalt wurden. Auch für dieses Album wurde Gabriel mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem zwei Grammys für das jeweils beste Musikvideo der Jahre 1992 und 1993.


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Steckbrief

Geboren am 13.02.1950 in Cobham, Surrey, England
Nationalität: Englisch
Wohnort: k.A.
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Das auf der anschließenden Welt-Tour aufgenommene Doppel-Album Secret World Live wurde im 1994 veröffentlicht und der zugehörige Konzertmitschnitt wurde im Jahr 1995 erneut mit einem Grammy ausgezeichnet, diesmal in der Kategorie Best music video, long form. Zehn Jahre nach Us erschien 2002 das von Fans langersehnte und ebenso lang angekündigte neue Studioalbum Up. Mit dieser im Gepäck ging er 2003 und 2004 zum ersten Mal seit zehn Jahren auf eine ausgedehnte Tournee, in deren Verlauf die Live-DVD Growing Up Live mitgeschnitten wurde. 2004 erschien mit der DVD Play - The Hits erstmals eine vollständige Zusammenstellung seiner Musikvideos. Ebenso aufwändig wie viele seiner Videos ist auch seine Bühnenshow und Bühnentechnik. So wurde z. B. bei der Growing Up Tour eine runde Bühne, deren Rand drehbar war und deren Mitte angehoben werden konnte, verwendet. Gabriels musikalischer Stil ist seit dem Song Biko (1980 - über den ermordeten Bürgerrechtler Steve Biko), immer stärker gekennzeichnet durch die Vermischung traditioneller Elemente des Pop mit Stilrichtungen der so genannten Weltmusik; beispielsweise erkennt man auch deutliche Einflüsse des Sufismus, der islamischen Mystik. In diesem Zusammenhang steht auch die Gründung eines eigenen Labels (Real World), auf welchem Gabriel gezielt unbekannteren Künstlern aus dem Bereich der Weltmusik ein Forum bietet (z.B. Entdecker von Youssou N'Dour). Die erste Veröffentlichung unter dem neuen Label war die Filmmusik zum Film Die Letzte Versuchung Christi von Martin Scorsese, bei der er sehr stark auf orientalische Musiker, Instrumente und Melodien zurückgriff. Er war sowohl für die Filmmusik zu Die Letzte Versuchung Christi (1988), Birdy, als auch für den Soundtrack zu Long Walk Home: Music from The Rabbit-Proof Fence (2002) für den Golden Globe nominiert. Gabriel gründete Anfang 2004 gemeinsam mit Brian Eno die Magnificent Union of Digitally Downloading Artists (Mudda). Im Juni 2005 wurde bekannt, dass er mit der musikalischen Präsentation der später abgesagten WM-Eröffnungsfeier 2006 in Deutschland beauftragt wurde. Am 10. Februar 2006 wirkte er bei der Eröffnung der olympischen Winterspiele in Turin mit. Nachdem er von John Lennons Witwe Yoko Ono angekündigt wurde, sang er dessen Song "Imagine", einen Appell für den Frieden. Anfang des Jahres 2006 gab das Management von World Wrestling Entertainment (WWE) bekannt, dass Gabriels Song "Big Time" der Titelsong für die 22. Ausgabe der WrestleMania sein würde, dem bedeutendesten jährlichen Event im Wrestling-Sport.




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