Peter Alexander

Peter Alexander (eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer) ist ein österreichischer Sänger und Schauspieler. Bereits während Peter Alexanders Schulzeit zeigte sich sein Hang zum Parodieren. Nach dem Volksschulbesuch wechselte er auf das Humanistische Gymnasium im 18. Wiener Gemeindebezirk, das er wegen verschiedener Streiche verlassen musste. Daraufhin schickte ihn sein Vater nach Znaim, wo Peter 1944 die Matura machte. Der Krieg machte weitere Pläne zunächst zunichte. 1944 war er erst Flakhelfer, kam dann zum Arbeitsdienst nach Breslau und meldete sich auf seine Einberufung hin schließlich freiwillig zur Marine. 1945 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Die Monate in diversen Lagern nutzte er, um seine Talente in Form von Theaterabenden oder musikalischen Improvisationen zu erproben. Zurück in Wien sollte Alexander nach dem Willen seiner Eltern ein Medizinstudium beginnen. Er inskribierte auch an der Universität Wien, besuchte aber nur eine Vorlesung. Sein Traum war es, ein ernsthafter Schauspieler zu werden und möglichst ans Burgtheater engagiert zu werden. Ab 1946 absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar eine Schauspiel-Ausbildung und schloss diese 1948 mit Auszeichnung ab. Schon hier zeichnete sich ab, dass er eher für das komödiantische Fach bestimmt war. Seit den Nachkriegsjahren verehrte er Frank Sinatra sowie andere amerikanische Entertainer und hat sich Gesang und Klavierspiel autodidaktisch erarbeitet. Bereits 1951 erschien seine erste Schallplatte, 1952 folgte der erste Spielfilm. Im selben Jahr heiratete er die Schauspielerin Hilde Haagen, die ihre Karriere aufgab, um als seine Managerin zu arbeiten. In all den folgenden Jahren verwies Peter Alexander oft auf die glückliche Ehe mit seiner Hilde. Ihre Kinder sind Susanne (* 1958) und Michael (*1963). Bis 1981 hatte er als Sänger 27 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war bis heute achtzig Mal in den Top Hundert vertreten. Für seine Schallplatten, Filme und Fernsehshows erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Allein von 1965 bis 1982 wurden über 15 Millionen Langspielplatten und 25 Millionen Singles von Peter Alexander bei "Ariola" verkauft, wobei die Schaffenszeiten bei "Polydor" von 1951 bis 1965 und 1982 bis heute noch nicht berücksichtigt sind. Er brachte insgesamt über 156 Singles und über 120 Original-Langspielplatten auf den Markt sowie mehrere Dutzende EP-Produktionen. Eng verbunden mit der Gesangskarriere von Peter Alexander war der Erfolgsproduzent Kurt Feltz.


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Steckbrief

Geboren am 30.06.1926 in Wien, Österreich
Nationalität: Österreicher
Wohnort: Grinzing, Wien, Österreich
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Alexander trat von den 1950ern bis in die frühen 1970er als Darsteller in zahlreichen Unterhaltungsfilmen auf, in denen er zumeist auch als Sänger zu hören war. Sein oftmaliger Partner dabei war Gunther Philipp. Große Popularität erlangte er durch die Verkörperung des Kellners Leopold in der Verfilmung der Operette Im weißen Rössl (Regie Werner Jacobs, 1960). Diese Art von Unterhaltungsfilmen, der leichten Muse, wurden durchaus große Erfolge. So wurde er 1957 von Deutschlands Kinobesitzern zum Besten Nachwuchskünstler gewählt und er bekam Jahre später u.a. die "Goldene Leinwand" und die "Berolina". Von 1969 bis 1975 erzielte die Peter Alexander Show, in denen er als moderierender Gastgeber, Entertainer, Parodist und Sänger generationenübergreifende Unterhaltung bot, beachtliche Einschaltquoten im Fernsehen. Die damaligen ZDF-Shows (Spezialitäten..., Wir gratulieren...) mit den Büchern von Hans Hubberten und unter der Regie von Ekkehard Böhmer, Dieter Pröttel und Dieter Wendrich erreichten hohe Einschaltquoten. Mit bis zu 38 Millionen TV-Zuschauern allein in Deutschland erzielte er Einschaltquoten, die sonst nur Weltmeisterschaftsübertragungen erreichten. Unvergessen bleibt in diesem Zusammenhang auch die große ZDF-Gala zu Gunsten der Deutschen Krebshilfe aus dem Jahre 1975 Treffpunkt Herz. Alexander etablierte sich so als Showstar ohne Beispiel im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Tourneen in der Bundesrepublik, in Österreich und der Schweiz erzielten im gleichen Zeitraum unglaubliche Resonanz. Diese Tourneen gaben dem Künstler die Möglichkeit, seine Vielseitigkeit, z.B. als Pianist im Swing-Bereich, über das TV-Show-Format hinaus zu präsentieren. So erhielt er 1982 den neugeschaffenen Musikjournalistenpreis, weil er in wenigen Wochen über 250.000 Konzertkarten verkaufen konnte. Seine Tourneen waren Triumphzüge durch die größten Hallen im deutschen Sprachraum. 1975 sahen Peter Alexander 500.000 Menschen auf seinen Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Selbst die Berliner Deutschlandhalle war 1973 binnen 48 Stunden mit über 11.000 Karten ausverkauft und 1991 konnte er immerhin viermal die Wiener Stadthalle mit ca. 10.000 Plätzen bis auf den letzten Platz füllen. Als er 1987 die Eröffnung des Austria Centers in Wien moderierte, sahen über 1 Milliarde Menschen weltweit zu. Mit dem Niedergang des Samstagabend-Showformats trat auch Alexander mehr und mehr in den Hintergrund. Am 16. Januar 2005 war Peter Alexander erstmals wieder aktuell im ZDF zu sehen, als sein vorab aufgezeichneter Gratulationsbeitrag zum 70. Geburtstag des Produzenten Wolfgang Rademann in der Sendung ausgestrahlt wurde. Inzwischen hat Alexander bekanntgegeben, trotz zahlreicher Anfragen nicht mehr in der Öffentlichkeit aufzutreten. Er lebt, nach dem Tod seiner Frau Hilde im März 2003 verwitwet, in seinem Haus im 19. Wiener Bezirk. Im Mai 2006 erschien zu seinem 80. Geburtstag die von dem Autor Michael Wenk und Fanclub-Leiterin Barbara Löhr zusammengestellte Bildbiografie "Peter Alexander - Das tat ich alles aus Liebe". Peter Alexander verfasste das Vorwort dazu.




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