Lindsay Davenport

Lindsay Davenport ist eine US-amerikanische Profi-Tennisspielerin. Sie siegte in drei Grand-Slam-Turnieren: bei den US Open 1998, Wimbledon 1999, als sie im Finale Steffi Graf bezwang, und den Australian Open 2000. Außerdem gewann sie die Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1996. Sie war mehrere Male die Weltranglisten-Erste im Einzel und Doppel in den Jahren 1998–2001. Nach einer längeren Verletzungspause wurde sie Ende 2004 wieder die Nummer 1. Davenport gewann auch drei Grand-Slam-Turniere im Doppel: 1996 Roland Garros (French Open), 1997 US Open und 1999 gleichzeitig mit ihrem Einzel-Titel Wimbledon. Sie war die Jahresend-Weltranglistenerste in den Jahren 1998, 2001, 2004 und 2005. Ihr Spiel wird geprägt von kraftvollen und platzierten Grundschlägen und ihrem ausgezeichneten Aufschlag – mit ihrer Größe von 1,89m hat sie perfekte Hebelwirkungen. Beim Turnier in Tokyo im Jahr 1999 schaffte Davenport beispielsweise das Kunststück, in ihrem Achtelfinalmatch gegen Anna Smashnova nicht einen einzigen Punkt bei eigenem Service abzugeben. Durch ihre Größe bewegt sich Davenport nicht immer optimal und steht nicht immer sehr gut zum Ball, was sie durch Gewichtverlust und hartes Training zu verbessern versucht(e). Auch mental gilt sie als belastbar, was ihre Einzel- und Doppeltitel unterstreichen. 2003 heiratete sie den Bankier und ehemaligen Sportler Jon Leach, den Bruder des Tennis-Profis und kurzzeitigen Trainers von Rick Leach. Die Hochzeit gab der Karriere neuen Aufwind und so gewann Davenport im Jahr 2004 sieben Turniere und stellte eine beeindruckende Serie von vier Titeln bei vier Turnieren in vier Wochen auf. Mit diesen Titeln wurde sie als eine große Favoritin für den Sieg bei den darauf folgenden US Open gehandelt. Wie so oft wurde sie im Halbfinale von einer Verletzung gestoppt und scheiterte an der späteren Turniersiegerin Svetlana Kuznetsova aus Russland. Sie ließ sich von diesem Misserfolg nicht beeindrucken und löste Amélie Mauresmo am Ende des Jahres als Nummer 1 der Damen-Weltrangliste ab. Mit 63 gewonnenen Matches in einer Saison stellte sie einen neuen Rekord auf. Durch diese Erfolge motiviert startete sie in die Saison 2005 und kam beim ersten Grand Slam des Jahres, den Australien Open, bis ins Finale. Dort erst musste sie sich Serena Williams aus den USA geschlagen geben. Beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, den French Open, kam sie auf dem von ihr weniger bevorzugten Sandbelag bis ins Viertelfinale und scheiterte erst an der späteren Finalistin Mary Pierce aus Frankreich.


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Steckbrief

Geboren am 08.06.1976 in Laguna Beach, Californien, USA
Nationalität: Amerikanerin
Wohnort: Laguna, U.S.A.
Größe: 189 cm
Gewicht: 79 kg


Beim Turnier in Wimbledon im Juni 2005 musste sie sich – wie so oft – Venus Williams geschlagen geben (Neuauflage des Wimbledon-Finales von 2001). In einer hochdramatischen Partie verlor sie gegen die genial aufspielende Amerikanerin in drei Sätzen. Mit einer Dauer von zwei Stunden und 44 Minuten war es das längste Damenendspiel in der Geschichte von Wimbledon. Wegen ihrer Rückenverletzung musste Davenport auch die Teilnahme beim Fed Cup, an der Seite von Venus Williams, für die USA absagen. Nach kurzer Pause versuchte sie ihren Titel beim Turnier von Stanford zu verteidigen, musste jedoch beim Stand von 0:5 bei ihrer Zweitrunden-Partie gegen die Deutsche Anna-Lena Grönefeld wegen der seit Wimbledon auftretenden Rückenbeschwerden aufgeben. Davenport gab an, bis zu den US Open fit werden zu wollen – auch wenn deshalb sie die Starts bei zwei Turnieren absagen musste, bei denen sie als Titelverteidigerin aufgetreten wäre. Das bedeutete am 22. August 2005 den Verlust des ersten Platzes in der Weltrangliste an Maria Sharapova, den sie sich jedoch schon eine Woche später zurückeroberte - durch einen Turniersieg in New Haven. Die Hoffnungen auf einen Sieg bei den US Open musste Davenport im Viertelfinale bereits begraben: Katastrophale Fehler bescherten ihrer Gegenerin den Halbfinaleinzug - Davenport war einmal mehr gescheitert. Nach den US Open verlor die Amerikanerin die Spitzenposition wieder an Sharapova, was sie jedoch nicht davon abhielt, Spitzentennis zu zeigen. Ihren insgesamt 50. Einzeltitel konnte sie zwei Wochen später in Filderstadt erringen, wo einmal mehr die Französin Amelie Mauresmo dem starken Service von Davenport nichts entgegenzusetzen hatte. Auf dem Weg zum Saisonfinale legte Davenport einen Stopp bei den Zürich Open ein. Durch den Sieg im Achtelfinale sicherte sich die Amerikanerin die erneute und insgesamte achte Besteigung des Tennisthrons. Im Finale kam es zur Neuauflage des Endspiels von 2002 gegen Patty Schnyder, indem sie in einigen engen Entscheidungen Nervenstärke bewies und das Turnier gewann. 2006 konnte Davenport bisher noch nicht die ganz großen Erfolge einfahren. In Dubai feierte sie jedoch ihren 700. Sieg. Davenport plant, im Jahr 2006 nicht mehr als 15 Turniere zu spielen, der Absturz in der Weltrangliste ist daher nicht nur vorprogrammiert, sondern auch von ihr einkalkuliert. Solange sie sich noch als Anwärterin auf große Titel fühle, werde sie spielen, so die Amerikanerin. Ihre größten Chancen auf einen Grand Slam Erfolg rechnet sie sich selber beim Turnier von Wimbledon aus. Die europäische Sandplatzsaison 2006 ließ sie daher komplett ausfallen, inklusive der French Open. Davenport wird als auch außerhalb des Tennisplatzes sehr höflich beschrieben; sie ist in Spielerkreisen beliebt und pflegt mit der Presse ein »gutes Verhältnis«. Im Gegensatz zu manch anderer Spielerin gibt sie auch gerne Interviews und Autogramme.




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