Rumble in the Jungle), um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. In diesem Kampf sprachen die Punktrichter Ali einen einstimmigen Punktsieg zu. Die Entscheidung wird allerdings gilt sie als eine der zwei umstrittensten Ergebnisse in Alis Karriere angesehen (neben der Entscheidung im Kampf gegen Jimmy Young). Viele Beobachter, auch Gegner Muhammed Ali, bescheinigten Norton den Kampf gewonnen zu haben. Norton galt als "Angstgegner" Alis; sein Boxstil lag diesem nicht, weil Norton viel schlug und nahezu ununterbrochen Druck machte. Das vermeintlich schlechte Kinn, daß Norton aufgrund seiner K.O. Niederlagen bisweilen zugesprochen wurde, konnte Alis keinesfalls unbeträchtlicher Schlagkraft standhalten. Auch im späteren Kampf gegen Larry Holmes zeigte sich, daß Norton über adäquate Nehmerfähigkeiten verfügte."> Autogramm Adresse, Privates, Fotos über deinen Star: Ken Norton!

Ken Norton

Ken Norton, eigentlich Kenneth Howard Norton war ein US-amerikanischer Schwergewichtsboxer. Norton war er schon an der Jacksonville High School ein herausragender Athlet. Sein Leichtathletiktrainer meldete ihn einmal bei einem Wettkampf für acht verschiedene Disziplinen an und er gewann fünf davon und wurde bei dreien zweiter. Seitdem gilt in Illinois die "Ken-Norton-Regel", dass ein Athlet nur für drei Wettkämpfe angemeldet werden darf. Norton begann beim US Marine Corps (Marineinfantrie) mit dem Boxen. 1967 wurde er Profi. Er zeigte auch hier gute Athletik und Kondition, hatte aber immer Probleme mit seinem schwachen Kinn, so ging er gegen den nur 86 kg schweren Venezuelaner Jose Garcia KO. Immerhin hatte er mit Eddie Futch einen renommierten Trainer, der auch Joe Frazier betreute. 1973 kämpfte er erstmals in einem Nicht-Titelkampf gegen Muhammad Ali. Der Kampf in San Diego war nicht ausverkauft, Norton wurde nur als Zwischenstation im Rahmen des Comebacks von Ali angesehen. Norton brach Ali in einer der ersten Runden den Unterkiefer und gewann am Ende mit einer "Split Decision", also einer Entscheidung, bei der nur zwei der drei Ringrichter für ihn stimmten. Sechs Monate später fand der Rückkampf statt; diesmal gewann Ali einen spektakulären Kampf zweier gleichwertiger Boxer. Der Punktsieg Alis war eine Split Decision. Manche Beobachter glaubten, dass Norton auch diesen Kampf gewonnen hatte. Am 26. März 1974 kämpfte Norton gegen George Foreman um die Weltmeisterschaft und ging in der zweiten Runde K.O.. Zwei Jahre später hatte er Gelegenheit, in einem dritten Kampf gegen Ali, der Foreman überraschend geschlagen hatte (-> Rumble in the Jungle), um die Weltmeisterschaft zu kämpfen. In diesem Kampf sprachen die Punktrichter Ali einen einstimmigen Punktsieg zu. Die Entscheidung wird allerdings gilt sie als eine der zwei umstrittensten Ergebnisse in Alis Karriere angesehen (neben der Entscheidung im Kampf gegen Jimmy Young). Viele Beobachter, auch Gegner Muhammed Ali, bescheinigten Norton den Kampf gewonnen zu haben. Norton galt als "Angstgegner" Alis; sein Boxstil lag diesem nicht, weil Norton viel schlug und nahezu ununterbrochen Druck machte. Das vermeintlich schlechte Kinn, daß Norton aufgrund seiner K.O. Niederlagen bisweilen zugesprochen wurde, konnte Alis keinesfalls unbeträchtlicher Schlagkraft standhalten. Auch im späteren Kampf gegen Larry Holmes zeigte sich, daß Norton über adäquate Nehmerfähigkeiten verfügte.


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Steckbrief

Geboren am 09.08.1943 in Jacksonville, Illinois, USA
Nationalität: Amerikaner
Wohnort: USA
Größe: 191 cm
Gewicht: k.A. kg


Nachfolgend schlug Norton die "weiße Hoffnung" Duane Bobick ( Bilanz 38-0 !) in der ersten Runde schwer KO. Den zweiten wirklich großen Sieg seiner Karriere feierte Norton dann nach Punkten gegen Jimmy Young. Der Kampf machte Norton zum Top-Herausforderer im Schwergewicht. 1978 sollte Leon Spinks eigentlich gegen Norton boxen, zog es aber vor, gegen Ali zu kämpfen. Deshalb entzog ihm der WBC, der World Boxing Council, den Titel. Am 18. März 1978 machte das WBC Geschichte, indem es Norton ohne Titelkampf zum Weltmeister ernannte. Sie erklärten einfach einen früheren Kampf Nortons gegen Jimmy Young zum Titelkampf. Allerdings sollte Norton den Titel nicht lange behalten. Bereits in der ersten Titelverteidigung traf er auf Larry Holmes. Nach einem brutalen Kampf über 15 Runden gewann Holmes knapp mit einer Split Decision. Der Kampf ging als einer der spektakulärsten und auch boxerisch besten Titelkämpfe in die Geschichte des Schwergewichtsboxens ein. Norton ist bis heute einzigartig unter allen Schwergewichtschampions, weil er Weltmeister war, ohne einen einzigen Titelkampf gewonnen zu haben. 1981 trat Norton vom Boxsport zurück, nachdem er gegen Gerry Cooney in der ersten Runde schwer K.O. gegangen war. Er wurde Schauspieler, hatte aber dann einen schweren Autounfall, der ihm zeitweilige psychische und permanente körperliche Schäden eintrug. Norton ist in der International Boxing Hall of Fame. Sein Sohn, Ken Norton Jr., spielte American Football in der National Football League (NFL) und gewann dort die Meisterschaften, den sogenannten Super Bowl mit den Dallas Cowboys und den San Francisco 49ers.




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