Justine Henin-Hardenne

Justine Henin-Hardenne ist eine Tennisspielerin. Am 16. November 2002 heiratete soe Pierre-Yves Hardenne und lebt sie in Monte Carlo, Monaco. Ihre größten sportlichen Erfolge sind der Gewinn von bislang vier Grand Slam-Titeln im Einzel sowie der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen von Athen. Insgesamt stand sie 45 Wochen an der Spitze der WTA-Weltrangliste und wurde 2003 zur besten Spielerin des Jahres gewählt. Die ersten Schritte auf internationaler Bühne machte Justine Henin Ende 1996 mit der Teilnahme an einem ITF-Turnier auf Mallorca. Im folgenden Jahr gewann sie zwei ITF-Veranstaltungen in Frankreich und Belgien und wurde im Alter von 15 Jahren jüngste belgische Meisterin aller Zeiten. Der erste Auftritt im Hauptfeld eines Grand Slams endete bei den French Open in der zweiten Runde, in der sie Lindsay Davenport erst nach drei Sätzen unterlag. Aufgrund von Verletzungsproblemen konnte sie 2000 nicht die komplette Saison bestreiten. Sie blieb ohne Turniererfolg auf der WTA-Tour, ihr bestes Resultat erzielte sie bei den US Open, wo sie im Achtelfinale erneut gegen Davenport das Nachsehen hatte. 2001 gelang ihr dann der Sprung in die erweiterte Weltspitze. Zu Jahresbeginn holte sie zwei Titel in Australien, ehe sie nach dem verspielten Finaleinzug bei den French Open auf Rasen für Furore sorgte. In der Weltrangliste verbesserte sie sich bis zum Saisonende um 41 Positionen auf Platz 7. 2002 verbuchte Henin schließlich bei den German Open in Berlin den ersten großen Turniererfolg ihrer Laufbahn, im Finale bezwang sie Serena Williams im Tie-Break des dritten Satzes. Daneben gewann sie im Herbst auch noch das Hallenturnier in Linz. Wieder schnitt sie bei den Grand Slams in Wimbledon am besten ab, im Halbfinale mußte sie sich ein weiteres Mal Venus Williams geschlagen geben. 2003 erlebte die kleine Belgierin dann endgültig den großen Durchbruch. Nach Siegen in Dubai und Charleston und der erfolgreichen Titelverteidigung in Berlin gewann sie im Stade Roland Garros bei den French Open ihren ersten Grand Slam-Titel. Nachdem sie im Halbfinale den Siegeszug von Serena Williams gestoppt hatte, bezwang sie im Finale ihre belgische Landsfrau Kim Clijsters klar in zwei Sätzen. Von der Halbfinal-Niederlage gegen Serena Williams in Wimbledon wurde sie nur kurzzeitig gebremst, ihren nächsten Erfolgen in San Diego und Toronto ließ sie schließlich den Triumph bei den US Open folgen. Weniger als 24 Stunden nach dem dreistündigen Halbfinal-Klassiker gegen Jennifer Capriati, in dessen Endphase sie unter Krämpfen litt, besiegte sie im Endspiel wiederum Kim Clijsters in zwei Sätzen.


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Steckbrief

Geboren am 01.06.1982 in Lüttich, Belgien
Nationalität: Begierin
Wohnort: Monte Carlo, Monaco
Größe: 166 cm
Gewicht: 57 kg


Mit dem Turniersieg in Zürich wurde Justine Henin-Hardenne im Oktober die 13. Spielerin an der Spitze der Weltrangliste, zunächst für eine Woche. Mit dem Erreichen des Halbfinals bei den WTA-Championships in Los Angeles gelang ihr dann zum Saisonende erneut der Sprung auf Position eins. Auch die ersten Monate des Jahres 2004 verliefen für die Belgierin sehr erfolgreich. Sie gewann die Australian Open in der dritten Auflage des rein belgischen Endspiels gegen Kim Clijsters. Nach ihrem zweiten Erfolg in Dubai siegte sie auch in Indian Wells und stellte mit 7626 Zählern in der Weltrangliste einen neuen Punkterekord auf. Das Pfeiffersche Drüsenfieber zwang sie allerdings kurze Zeit später zu einer mehrwöchigen Turnierpause, der Versuch der Titelverteidigung bei den French Open endete schon in Runde zwei. Es folgte wieder eine längere Auszeit, ehe sie bei den Olympischen Spielen von Athen einen weiteren Comeback-Versuch unternahm und im Finale gegen Amelie Mauresmo die einzige Goldmedaille für Belgien gewann. Nach wie vor nicht vollständig genesen schied sie bei den US Open im Achtelfinale gegen Nadia Petrova aus, dadurch verlor sie auch nach 44 Wochen die Führung in der Weltrangliste und entschied sich die Saison vorzeitig zu beenden. In der Vorbereitung auf die Saison 2005 zog sie sich eine Knieverletzung zu, weitere zwei Monate Pause waren die Folge. Nach insgesamt einem halben Jahr Auszeit kehrte sie im März auf die Tour zurück. Die anschließende Sandplatzsaison dominierte die Belgierin beinahe nach Belieben, sie gewann nacheinander in Charleston, Warschau und bereits zum dritten Mal in Berlin. Auch bei den French Open war sie trotz einiger Schwierigkeiten in den ersten Runden letztlich nicht zu stoppen, im Finale deklassierte sie mit dem 24. Sieg in Serie Mary Pierce für ihren zweiten Triumph in Paris nach 2003. Umso überraschender ereilte sie in Wimbledon das Aus bereits in der ersten Runde. Anhaltende Beschwerden an der Achillessehne bestimmten den weiteren Saisonverlauf, nach einer mehrwöchigen Pause trat Henin-Hardenne noch in Toronto (Finalniederlage) und bei den US Open an, dort entschied Mary Pierce im Achtelfinale die Neuauflage des French Open-Endspiels zu ihren Gunsten. Immer noch angeschlagen scheiterte die Wallonin in Filderstadt in der ersten Runde und beendete daraufhin wie schon im Vorjahr frühzeitig die Saison. In Australien feierte sie einmal mehr ein gelungenes Comeback. In Sydney gewann sie das Endspiel und erreichte bei den Australian Open das Finale gegen Amelie Mauresmo, in dem sie aber, von Magenkrämpfen geplagt, im zweiten Satz aufgab. Gut erholt gewann sie im Februar zum dritten Mal das Turnier in Dubai. In Charleston endete schließlich im Halbfinale gegen Patty Schnyder die 27 Spiele andauernde Siegesserie der Belgierin auf Sand. In Berlin griff Henin-Hardenne nach dem vierten Titel in fünf Jahren, mußte sich jedoch im Finale nach fast drei Stunden Nadia Petrova geschlagen geben.




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