Jean Todt

Jean Todt Sohn polnischer Einwanderer, ist ein französischer Ex-Rennfahrer und Formel-1-Teamchef. Todt begann seine Motorsportkarriere als Beifahrer in der Rallye-Weltmeisterschaft für den französischen Hersteller Peugeot. Nach dem Ende seiner Laufbahn 1990 wurde er Rennleiter seines Teams. In der Saison 1993 lehnte Peugeot einen Formel 1 Einstieg ab (der dann 1994 allerdings doch erfolgte, zunächst mit McLaren, später mit Jordan und Prost), und Jean Todt erhielt ein Angebot von Ferrari, Teamchef des inzwischen erfolglosen Traditionsteams zu werden. Seit dem Großen Preis von Frankreich 1993 steht Jean Todt auf der Kommandobrücke, seine erste Amtshandlung war, den Teammitgliedern zu verbieten, während der Rennwochenenden Rotwein zu konsumieren. Nachdem Michael Schumacher 1994 und 1995 für Benetton zweimal Formel 1 Weltmeister wurde, holte Todt ihn gemeinsam mit Ross Brawn nach Maranello, zwei Jahre später kam auch der Benetton-Aerodynamiker Rory Byrne dazu. 1996, das erste gemeinsame Jahr, verlief relativ erfolglos. Nur drei Siege konnte Michael Schumacher in Barcelona, Spa-Francorchamps und Monza erringen, die Weltmeisterschaft entschied sich zwischen den Williams-Piloten Damon Hill und Jacques Villeneuve. Erst 1997 konnte Michael Schumacher wieder um die Weltmeisterschaft kämpfen. Im letzten Rennen gab es einen Unfall mit Villeneuve, der den Titel gewann. Auch 1998, als es zunächst nach einer Dominanz der McLaren-Mercedes aussah, konnte Ferrari nach einer Aufholjagd zur Saisonmitte um die Weltmeisterschaft kämpfen, allerdings verlor die Scuderia im japanischen Suzuka erneut beide Titel. 1999 sah es dann anders aus: Obwohl Michael Schumacher beim Großen Preis von England in Silverstone einen Beinbruch erlitt und für mehrere Rennen ausfiel, konnte Ferrari mit Eddie Irvine (der fast Weltmeister geworden wäre) und dem Finnen Mika Salo den Konstrukteurspokal gewinnen. Nachdem Michael Schumacher genesen war und mit dem Brasilianer Rubens Barrichello ein neuer Teamkollege ins Team kam, wendete sich das Blatt: Von 2000 bis 2004 gewann Ferrari insgesamt zehn Weltmeistertitel: Fünf Fahrertitel für Michael Schumacher und weitere fünf Konstrukteurstitel. Während die Jahre 2001, 2002 und 2004 von einer ziemlichen Dominanz der Roten geprägt waren, waren die Weltmeisterschaften 2000 und 2003 schon etwas knapper.


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Steckbrief

Geboren am 26.02.1946 in Pierrefort, Frankreich
Nationalität: Franzose
Wohnort: k.A.
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Jean Todt führte das italienische Traditionsteam durch die erfolgreichste Phase seiner Geschichte. Im Jahr 2005 sah es allerdings weniger gut aus: Ferrari spielte hinter Renault und McLaren-Mercedes nur die dritte Geige. Mit Ausnahme eines Sieges beim umstrittenen US-Grand Prix in Indianapolis konnte Ferrari nur einige zweite Plätze erlangen. Jean Todt ist gegenwärtig mit der malaiisch-chinesischen Schauspielerin Michelle Yeoh liiert. Der er kürzlich Heiratsantrag gemacht hat, die übrigens 16 Jahre jünger als Jean Todt ist. In Ungarn hatte er sich im August erstmals mit ihr in der Öffentlichkeit gezeigt. Michelle Yeoh dreht seit 1984 Filme. Ihren bisher größten Hollywood-Auftritt hatte sie Ende der 90er-Jahre, als sie an der Seite von Pierce Brosnan im James-Bond-Streifen "Der Morgen stirbt nie" spielte. Die bildhübsche Asiatin war außerdem Miss Malaysia und geht ebenfalls bereits in ihre zweite Ehe. Nicolas Todt, sein Sohn aus erster Ehe ist ebenfalls im Motorsport tätig und ist unter anderen der Manager von Felipe Massa, der für das Ferrari Team fährt.




Autogrammadresse:

Jean Todt
Ferrari
Via Alberto Ascari 55-57
41053 MARANELLO (MO)
Italien
Fanclubs:

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