Hansi Kürsch (Blind Guardian)
Hansi Kürsch ist der Sänger der deutschen Metal-Band „Blind Guardian“.
Hansi Kürsch ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann. Er wuchs in Linn, einem kleinen Ort bei Krefeld, zusammen mit seinen Eltern und drei Geschwistern auf und besuchte die lokale Höhere Handelsschule, dank der er auch das erste Mal mit J. R. R. Tolkiens „Der kleine Hobbit“ in Berührung kam, als ein Klassenkamerad – sehr zum Leidwesen des jungen „Rolltreppe-abwärts“-Fans – es als Klassenlektüre vorschlug. Heute ist er verheiratet und hat zusammen mit seiner Frau einen Sohn.
Als Sänger und Frontmann der Band „Blind Guardian“, die er zusammen mit André Olbrich und Thomen Stauch 1984 als „Lucifer’s Heritage“ gründete, trägt er einen großen Teil zu deren Erscheinungsbild bei, unter den Fans ist der Sänger, an dessen eigenwilliger Stimme sich die Geister scheiden und dessen prägnante „Hansi-Schreie“ die Werke der Band prägen, sehr beliebt, nicht zuletzt aufgrund seines allgemein als unkompliziert und freundlich empfundenen Auftretens, was auch in den alljährlichen Umfragen des deutschen Rock- und Metal-Magazins „Rock Hard“ durchschlägt, in denen er immer unter den beliebtesten Musikern des jeweiligen Jahres ist.
Zudem schreibt Kürsch die Texte der Band, welche bis auf die Ballade „Harvest of Sorrow“, die auch auf Italienisch, Französisch und Spanisch existiert, in Englisch verfasst sind, und die sich weitläufig, jedoch nicht ausschließlich um Themen aus dem Fantasy- und Mythologie-Bereich drehen (so handelt etwa der Song „The Soulforged“ vom Zauberer Raistlin aus den „Dragonlance“-Büchern oder das komplette 1998er Album „Nightfall in Middle-Earth“, das er selbst als sein Lieblingswerk bezeichnet, von Tolkiens „Silmarillion“). Gerade das aktuelle Studioalbum „A Night at the Opera“ (2002) enthält viele Texte, deren Inhalt sich nicht lediglich in „Drachen-und-Helden-Sagen“ erschöpft, sondern auch biblische („Precious Jerusalem“, „Sadly Sings Destiny“), philosophische (über Nietzsche in „Punishment Divine“) oder aktuelle Thematika aufgreift („Wait for An Answer“, in Beeinflussung der Situation nach dem 11. September),
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