Dr. Wladimir Klitschko

Dr. Wladimir Klitschko ist ein aus der Ukraine stammender weltweit bekannter Boxer und aktueller Weltmeister nach Version der IBF. Er ist der jüngere Bruder von Vitali Klitschko. Seine Trainer sind Emanuel Steward und Fritz Sdunek. Sein Berater in Boxfragen ist Shelly Finkel. Wladimir „Dr. Steel Hammer“ Klitschko ist Doktor der Sportwissenschaften und hat, wie sein Bruder, die Perejaslaw-Chmelnizki Pädagogische Hochschule in der Ukraine besucht, wo er Sportwissenschaft und Philosophie studierte. Ein Hobby von Wladimir Klitschko ist die Zauberkunst. Als Amateur gewann Wladimir Klitschko 112 Kämpfe bei nur 6 Niederlagen (laut Boxing Digest März 1999, sogar 134-6 mit 65 KOs). 1993 wurde er in Saloniki Junioreneuropameister im Schwergewicht. Die Juniorenweltmeisterschaft 1994 in Istanbul beendete er mit dem zweiten Platz. Bei seiner Teilnahme an der Amateurweltmeisterschaft 1995 in Berlin scheiterte er aufgrund einer Punktniederlage im Viertelfinale an Luan Krasniqi, konnte ihn aber wenige Monate später im Finale der Militärweltmeisterschaft im italienischen Ariccia besiegen und sich dort die Goldmedaille sichern. Im Jahr 1996 wurde Waldimir Klitschko Zweiter bei den Europameisterschaften in Vejle, er unterlag im Finale dem Russen Alexei Lezin. Seinen größten Erfolg als Amateur errang er bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta, als er als erster Weißer seit 1956 die Goldmedaille in der Gewichtsklasse über 91 kg (Superschwergewicht) gewann. Sein älterer Bruder Vitali Klitschko war ursprünglich für die Olympischen Spiele nominiert worden; da er aber positiv auf ein Steroid getestet und gesperrt worden war, rückte Wladimir nach.


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Steckbrief

Geboren am 25.03.1976 in Semipalatinsk
Nationalität: Ukrainisch
Wohnort: n.bk.
Größe: 200 cm
Gewicht: 112 kg


Klitschko bestritt im November 1996 seinen ersten Profikampf. Er erreichte nicht ganz die Schlaghärte seines Bruders Vitali, galt und gilt dafür jedoch als der technisch vielseitigere Boxer. Gegen den völlig unbekannten Steve Panell war er erstmals in seiner Profikarriere am Boden und offenbarte sein Hauptproblem: sein schwaches Kinn (in der Boxersprache: "Glaskinn"). Im September 1999 gewann er durch einen souveränen KO-Sieg in der achten Runde über Axel Schulz den Europameistertitel, den er nach einer Titelverteidigung wieder niederlegte. Ein aus heutiger Sicht bedeutender Sieg seiner Aufbauphase ist der KO gegen Monte Barrett, Anfang 2006 immerhin Top 10 im Ring Magazine. Am 14. Oktober 2000 wurde er durch einen ungefährdeten Punktsieg über den Rechtsausleger Chris Byrd Weltmeister der WBO. Byrd hatte den Titel wenige Monate zuvor durch die verletzungsbedingte Aufgabe des Titelverteidigers Vitali Klitschko gewonnen und galt aufgrund dieses glücklichen Sieges nicht als anerkannter Weltmeister. Er verteidigte diesen Titel fünf Mal, unter anderem gegen den ehemaligen WBO-Weltmeister Ray Mercer, Jameel McCline und Francois Botha. Er galt nach diesen überzeugenden Leistungen zu diesem Zeitpunkt bereits als legitimer Nachfolger von Lennox Lewis. Völlig überraschend verlor er jedoch am 8. März 2003 den WBO-Titel an den Südafrikaner Corrie Sanders durch technischen KO in der 2. Runde. Sanders galt aufgrund seines Alters von bereits 37 Jahren und einer KO-Niederlage gegen Hasim Rahman im Jahr 2000 als eigentlich zweitklassiger Gegner. Nach Auslauf des Vertrages mit Universum im Jahr 2004 trennten sich Wladimir und Vitali Klitschko von Universum und gründeten ihre eigene Promotion-Firma "K2 Promotion". Bereits im Frühjahr hatte Wladimir den Trainer gewechselt. Sein neuer Cheftrainer wurde Emanuel Steward, Fritz Sdunek bleib allerdings weiter für Klitschkos Athletiktraining verantwortlich.




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