Daniel Küblböck

Daniel Küblböck auch bekannt als Daniel K., ist ein deutscher Popsänger, der durch die RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar (DSDS) bekannt wurde. Nach dem Hauptschulabschluss arbeitete Küblböck in einem Kindergarten in Eggenfelden. Ende 2002/Anfang 2003 nahm er an der RTL-Show Deutschland sucht den Superstar teil. Sein Auftreten bescherte ihm während der Laufzeit der Show schnell das Interesse vieler Zuschauer und der Medien. Besonders die Bild-Zeitung räumte dem "schrägen Vogel" Daniel mehr Platz ein als jedem anderen Kandidaten. Auch deswegen wurden ihm nicht selten Gewinnchancen eingeräumt. Er schied schließlich in der vorletzten Sendung aus und belegte den 3. Platz hinter Alexander Klaws und Juliette Schoppmann. Mit der Single „You Drive Me Crazy“ (produziert von Dieter Bohlen) kam Küblböck an die Spitze der CD-Charts in Deutschland und Thailand. Nach seinem Ausscheiden bei Deutschland sucht den Superstar am 1. März 2003 war Küblböck für mehr als ein Jahr dauerhaft in den deutschen Medien präsent. Es folgten unter anderem ein Gastauftritt in der 200. Folge der TV-Serie „St. Angela“ und ein Werbespot für eine Joghurt-Firma. Im Juni 2003 erschien Küblböcks erstes Album „Positive Energie“ und Ende September 2003 bei Bertelsmann seine Autobiographie „Ich lebe meine Töne“, die er gemeinsam mit der Journalistin Julia Boenisch verfasst hatte. Das Buch, das er für eine Hörbuchversion auch selbst sprach, erreichte Platz 3 in der Spiegel-Bestsellerliste. 2003 bestritt Küblböck zudem über 20 Konzerte. Insgesamt hatte er über 50 Auftritte, darunter mehrere Unplugged-Konzerte im Dezember 2004 und Februar 2005. Anfang 2004 war Daniel Küblböck erneut in einer regelmäßigen Fernsehshow zu sehen, als er an der ersten Staffel der RTL-Fernsehsendung Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teilnahm. Im gleichen Jahr drehte Küblböck den halbdokumentarischen Film Daniel – Der Zauberer, der im August 2004 in die Kinos kam. Der ambitionierte, technisch und erzählerisch aber defizitäre Film des Regieveteranen Ulli Lommel floppte an den Kinokassen (nur 8.829 Zuschauer bei 107 Kopien in der ersten Woche), und wurde daher in den meisten Kinos noch in der ersten Verleihwoche wieder aus dem Programm genommen. Der Film markierte den vorläufigen Endpunkt von Küblböcks starker Medienpräsenz. Ein von Küblböck im Vorfeld der Filmpremiere für Oktober 2004 angekündigtes zweites Album wurde verschoben und erschien erst im November 2005. Stattdessen veröffentlichte er gemeinsam mit drei anderen


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Steckbrief

Geboren am 27.08.1985 in Hutthurm, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


DSDS-Teilnehmern unter dem Namen 4 United die Single Don't Close Your eyes, sowie eine DVD zu seiner Positive Energie-Tournee 2003. Beides erschien Ende 2004. Im Januar 2005 erschien der Comic Super-Dan, in dem Küblböck Abenteuer als Superheld bestehen muss. Die Serie wurde jedoch schon im März 2005 wieder eingestellt – offiziell wegen rechtlicher Probleme, inoffiziell wegen mangelhafter Resonanz. Im August 2005 war Küblböck wieder in den Schlagzeilen. Auslöser ist sein Ex-Liebhaber Ludwig O., der heimlich mitgeschnittene Telefonsex-Bänder über das Internet zum Verkauf angeboten hat. Beide hatten sich via Internet auf einer Kontaktseite für Männer kennen gelernt. Vom 4. bis 11. September 2005 lebte Daniel Küblböck im Big-Brother-Dorf. Im Oktober 2005 gelang Küblböck mit der Single König von Deutschland wieder der Sprung in die deutschen und österreichischen Charts, im November erschien das Album Liebe Nation. Mit diesen Veröffentlichungen schlossen sich Küblböcks Produzenten dem Trend zu Popmusik mit deutschsprachigen Texten an. Den veränderten Stil soll auch das Motto einer Mini-Promo-Tour im November mit dem Titel "Ich hass mich" unterstreichen. Daniel Küblböck ist für sein unkonventionelles Auftreten bekannt. Dazu gehört neben auffälliger Kleidung und einem emotionsbetonten, nicht selten gewollt kindlichen Verhalten (während der DSDS-Show brach er nach dem Ausscheiden von Gracia Baur in Tränen aus) eine androgyn anmutende Erscheinung, die zahlreiche Diskussionen über seine mutmaßliche sexuelle Orientierung auslöste. Küblböcks hohe Stimme und seine manierierte Sprechweise wurden von großen Teilen der Öffentlichkeit als unzumutbar empfunden, andererseits waren es ebendiese Auffälligkeiten, die seine Fans an Küblböck schätzten. Einige Fakten illustrieren das hohe Maß an Polarisation, das Daniel Küblböck hervorruft: Bei der ZDF-Internetabstimmung Unsere Besten im Jahr 2003 über die "bedeutendsten Deutschen aller Zeiten" belegte Küblböck den 15. Platz und lag damit noch vor Wolfgang Amadeus Mozart, Herbert Grönemeyer, Dieter Bohlen und Campino. Lediglich Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven wurden als Musiker höher eingestuft. Er rangierte damit gleichzeitig auch als zweitbester lebender Deutscher (Bester war Helmut Kohl auf Platz 13). Die Sendung lief zu einer Zeit, in dem der Hype der „Deutschland sucht den Superstar“-Show noch nachwirkte und Küblböck noch nicht das Interesse der Boulevard-Medien verloren hatte. Im Anschluss an die Sendung wurden Kritiken laut, dass das Ergebnis der Abstimmung möglicherweise durch massives Engagement von Küblböck-Fans einseitig beeinflusst wurde. Bei einer Umfrage in der ProSieben-Show Die 100 nervigsten Deutschen am 21. Januar 2004 wurde Daniel Küblböck auf Platz 1 gewählt. Daniel – Der Zauberer wurde in der Online-Ausgabe der Filmzeitschrift CINEMA zum "besten Film aller Zeiten" gewählt – offensichtlich ausschließlich von Küblböcks Fans. Der Film wurde kurz darauf aus der Wertung genommen.




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85204 Dachau
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