Dan Brown

Dan Brown ist ein US-amerikanischer Thriller- Autor. Jugend und Studium Dan Brown, der Sohn eines mehrfach ausgezeichneten Mathematiklehrers und einer Kirchenmusikerin, besuchte zunächst das Phillips-Exeter-Academy-Gymnasium. Nach seinem Abschluss im Jahre 1982 unternahm er eine erste längere Reise nach Spanien, bevor er sich am Amherst College für die Hauptfächer Englisch und Spanisch einschrieb. Er wurde Mitglied im Chor, mit dem er im darauffolgenden Jahr eine mehrmonatige Welttournee unternahm, die ihn durch vierzehn Länder führte. Später unterbrach er sein Studium am Amherst College, um an der Universität von Sevilla zwei Semester Kunstgeschichte zu studieren. Dort kam er nach eigenen Angaben zum ersten Mal mit der Theorie in Berührung, Leonardo da Vinci habe geheime Botschaften in seinen Werken versteckt. Sänger und Liedermacher Nach seinem Hochschulabschluss begann er eine Karriere als Sänger und Liedermacher. Mit einem Synthesizer und gebrauchten Aufnahmegeräten brachte er sich das Komponieren bei. Das Ergebnis war SynthAnimals, eine Kassette für Kinder, die zunächst nur in und um Exeter über die Ladentische ging. 1990 produzierte er zusammen mit Freunden Perspective, ein Album für erwachsene Hörer, das unter Browns eigenem Plattenlabel Dalliance erschien. Brown begann mit der Arbeit an seinem zweiten Album und zog 1993 zusammen mit Newlon zurück nach Exeter, New Hampshire. 1995 erschien die CD Angels & Demons. Da Brown nicht bereit war, sich den Regeln der Branche zu unterwerfen, war seine Karriere als Singer-Songwriter beendet. Schriftsteller Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, nahm Brown einen Job als Englischlehrer an seinem früheren Gymnasium und einen Zweitjob als Spanischlehrer in Hampton Falls an. Nun begann Brown mit der Arbeit an seinem ersten Thriller Digital Fortress (deutsch: Diabolus), in dem die Sicherheit im Internet und die Verletzung der Privatsphäre amerikanischer Bürger durch die National Security Agency (NSA) thematisiert werden. Diabolus erschien im Februar 1998 im Verlag Thomas Dunne Books und wurde, wie schon Browns CDs, von Blythe Brown vermarktet. Das Buch bekam als eines der ersten Bücher überhaupt eine eigene Website und war sogar als E-Book erhältlich. Wegen des Inhalts von Diabolus wurde Brown selbst eine Zeit lang vom NSA beobachtet und sein Telefon abgehört. Darüber hinaus erhielt er einmal eine als „herzliche Einladung“ getarnte Vorladung in die NSA-Zentrale.


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Steckbrief

Geboren am 22.06.1964 in Exeter, New Hampshire, U.S.A.
Nationalität: Amerikaner
Wohnort: U.S.A.
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Nachdem Diabolus einen Verlag gefunden hatte, begann Brown mit den Recherchen für seinen zweiten Thriller Angels and Demons (deutsch: Illuminati), wozu auch mehrere Reisen nach Europa gehörten, die er in Begleitung seiner Frau unternahm. Gary Goldstein, ein Lektor des Verlages Simon & Schuster, hatte an Diabolus Gefallen gefunden. Als Illuminati im April 2000 auf den Markt kam, war die Arbeit an Browns drittem Thriller Deception Point (deutsch: Meteor), der im August 2001 erschien, schon fast abgeschlossen. Ein weiteres Mal mussten Dan und Blythe Brown die Werbung für das Buch selbst übernehmen. Die Verkaufszahlen für alle drei Bücher hielten sich bis dahin in Grenzen. Brown ahnte, wieder als Lehrer arbeiten zu müssen, sollte er mit seinem vierten Buch den Durchbruch nicht schaffen. Er trennte sich von Jake Elwell, seinem bisherigen Agenten, und schloss einen Vertrag mit Heide Lange von der Agentur Sanford J. Greenburger Associates in New York. Um herauszufinden, was auf dem Markt funktionierte und was nicht, wurden die bisher erschienenen drei Werke analysiert. Brown durchkämmte sein inzwischen schon sehr umfangreiches Archiv nach Material, das er bisher nicht verwendet hatte, und erinnerte sich an die Kommentare seines Professors aus Sevilla zu Leonardo da Vinci. Der Aufhänger zu The Da Vinci Code (deutsch: Sakrileg) war gefunden. Im Herbst 2002 verteilte Doubleday 10.000 Fahnenabzüge an Buchhändler, Rezensenten und Kritiker. Aufgrund der Mengen, die der Buchhandel von Sakrileg vorab bestellte, druckte Doubleday eine Erstauflage von 230.000 Exemplaren. Sakrileg erschien am 18. März 2003. Wenige Tage später belegte das Buch Platz 1 in der Hardcover-Bestsellerliste der New York Times und blieb zwei Jahre ohne Unterbrechung in dieser Liste. Der Thriller hat weltweit heftige Kontroversen ausgelöst; die schärfste Kritik kam aufgrund des brisanten Inhalts von Seiten der katholischen Kirche und von Opus Dei. Bisher wurde Sakrileg in 44 Sprachen übersetzt und weltweit rund fünfzig Millionen Mal verkauft (Stand: Mai 2006). In manchen Ländern, so zum Beispiel im Libanon, ist das Werk verboten. Brown lässt wissen, er lese inzwischen kaum noch fiktionale Literatur, sondern beschränke sich auf Sachbücher, da er ständig mit den Recherchen für sein jeweils nächstes Projekt beschäftigt sei. In seiner Studienzeit haben ihn Autoren wie William Shakespeare, John Steinbeck, Sidney Sheldon, Robert Ludlum und Jeffrey Archer beeindruckt.




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