Cliff Burton

Clifford Lee Burton war Bassist und wurde berühmt mit der Heavy-Metal-Band Metallica. Er wurde als Sohn der Hippie-Eltern Jan Burton und Ray Burton geboren. Sein erstes Instrument war das Klavier. Dies sollte seine spätere Spielart auf dem Bass beeinflussen. Er spielte stets nur mit Fingern, benutzte aber auch Gitarristentechniken wie Tapping oder Harmonics. Ebenso beeinflusste das Klavier seinen Musikgeschmack, der von den Misfits, Black Sabbath und Motörhead bis zu Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Bach reichte. Auf der Highschool und auf dem College besuchte er viele Musikkurse und wurde dadurch zum besten Musiktheoretiker und Songschreiber in der späteren Band Metallica. Lars Ulrich und James Hetfield wurden auf Cliff Burton aufmerksam bei einer Show seiner damaligen Band Trauma. Nachdem sie gerade ihren vorherigen Bassisten Ron McGovney gefeuert hatten, fragten Hetfield und Ulrich ihn, ob er als Bassist bei Metallica einsteigen wolle. Er stellte die Bedingung, dass die Band nach San Francisco umsiedelt, was sie tat, womit Burton neuer Bassist wurde. Er spielte auf der ersten Demo „No Life till Leather“ sowie den Alben „Kill 'em All“ (1983), „Ride the Lightning“ (1984) und „Master of Puppets“ (1986). Laut einer Anekdote stammt der Titel des ersten Albums von Burton selbst. Nach einem Treffen mit Plattenbossen, denen der ursprüngliche Titel „Metal up your ass!“ nicht gefiel, sagte er knapp „Kill 'em all...just kill em all, man“ (frei übersetzt: „Töte sie alle...töte sie einfach alle, Mann“). Cliff Burton war einer der ersten Bassisten, die ihr Bassspiel experimentell mit Verzerrer- und Wah-Wah-Effekten gestalteten und gehörte zu den besten Rockbassisten der 1980er-Jahre. Mit dem Album „Master of Puppets“ schafften Metallica den endgültigen Durchbruch, der ihnen unter anderem den Platz der Vorgruppe auf Ozzy Osbournes Tour im Frühjahr 1986 brachte. Im Sommer/Herbst dieses Jahres ging die Band auf Europa-Tournee. Auf dem Weg von einem Konzert in Stockholm nach Kopenhagen, geriet der Metallica-Tourbus in den frühen Morgenstunden des 27. September 1986 außer Kontrolle und stürzte auf die Seite. Schlagzeuger Lars Ulrich brach sich eine Zehe und Tourmanager Bobby Schneider kugelte sich die Schulter aus. Der zum Zeitpunkt des Unfalls schlafende Cliff Burton wurde aus einem Busfenster geschleudert und vom umstürzenden Fahrzeug begraben. Burton war sofort tot. Die Straße soll nach Aussagen des Busfahrers vereist gewesen sein, jedoch konnte James Hetfield, der dies sofort kontrollierte, keine einzige Eisstelle auf der gesamten Straße entdecken.


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Steckbrief

Geboren am 10.02.1962 in Castro Valley, Alameda County, Kalifornien, U.S.A.
Verstorben am 27.09.1986


Der Busfahrer soll auch versucht haben, die Decke, auf der Burton vom Bus begraben lag, unter ihm wegzuziehen, wovon ihn allerdings Hetfield mit einem „What the fuck are you doing“ abhalten konnte. Cliff Burton starb im Alter von 24 Jahren und hinterließ weder Frau noch Kinder. In der kalifornischen Rock-Szene wurde sein Tod mit großer Bestürzung aufgenommen. Die Band Anthrax und die Produzenten des Albums „Kill 'em All“, John und Marsha Zazula, schalteten doppelseitige Todesanzeigen in der Rockzeitung Kerrang!; auch andere Zeitschriften und Musiker würdigten den verstorbenen Bassisten. Der Megadeth-Kopf und ehemalige Metallica-Gitarrist Dave Mustaine widmete Burton den Titel „In my darkest Hour“. Burtons Körper wurde eingeäschert und seine Asche an seinem Lieblingsort, der Maxwell Ranch, verstreut. Bei der Zeremonie wurde das von Burton geschriebene Instrumentalstück „Orion“ vom Album „Master of Puppets“ gespielt. Postum wurde auf dem Metallica-Album „...and justice for all“ das Instrumentalstück „To live is to die“ veröffentlicht, das aus Song- und Gedichtfragmenten von Burton besteht. Neuer Metallica-Bassist nach Cliff Burtons Tod wurde Jason Newsted.




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