Chris Rea
Chris Rea ist ein britischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist. In den 1970ern spielte Rea in der Band Magdalene als Gitarrist und Sänger. 1975 gewann die Band unter dem Namen The Beautiful Losers einen Talentwettbewerb, ein Plattenvertrag blieb allerdings aus. Rea nahm 1978 ein Soloalbum mit dem Titel Whatever Happened To Benny Santini auf und kam mit der Auskopplung Fool (If You Think It's Over) sofort in die US Top 20 und wurde dafür ebenso für den "Grammy" nominiert.
Mit den Alben On The Beach und Road To Hell konnte Chris Rea in den 1980ern beachtliche Erfolge, vor allem in Europa, verbuchen. Mit Auberge (1991) machte er auch in den USA wieder auf sich aufmerksam. Weitere Alben folgten und Chris Rea wurde zu einem der erfolgreichsten britischen Musiker; "The Man - The Voice - The Guitar" wurde sein Codename. 1996 drehte er den Film La Passione und veröffentlichte dazu auch die Filmmusik. Mehrmals, so 1999, versuchte Rea an die Erfolge der 1980er Jahre anzuschließen, aber mit schwindendem Erfolg.
Kurz nachdem ihm mit dem Album King Of The Beach im Jahre 2000 ein beachtliches Comeback gelang, wurde bei Chris Rea schwerer Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt und dieser schließlich in einer riskanten Operation mit einer Erfolgschance von nur 30 Prozent entfernt. Sein möglicherweise bevorstehender Tod brachte ihm die Erkenntnis, dass er in seiner gesamten Karriere niemals jene Musik auf Platte gebracht hat, die er wirklich liebte, nämlich reinen Blues. Während er zu Hause langsam wieder zur Gesundheit fand, drückte er sich mit dem Malen von Bildern aus. Nach seiner Genesung arbeite er musikalisch seine Krankheit auf. Die daraus resultierende Songs haben mit seinen alten Liedern kaum noch etwas gemeinsam.
Da sein bisheriges Label aber auf die Beibehaltung seines alten Stiles bestand, gründete Rea 2002 sein eigenes Label Jazzee Blue, um seine Vorstellungen zu verwirklichen. Dort veröffentlichte er bis 2004 vier CDs : Stony Road, The Blue Jukebox, Blue Street und Hofner Blue Notes. Anschließend widmete er sich dem großen Projekt Blue Guitars. Im Oktober 2005 veröffentlichte er mit Blue Guitars seine letzten Platten: ein 11 Alben starkes Werk mit den unterschiedlichen Genres der Blues-Musik, zusammen mit einem Bildband, der seine Werke aus seiner Genesungszeit beinhaltet, und einer DVD. In nur 18 Monaten hatte Rea hierfür über 130 neue Songs komponiert und aufgenommen sowie über 50 Bilder gemalt.
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