Cher

Cher (eigentlich Cherilyn LaPiere Sarkisian Bono Allman) ist eine bekannte Pop-Sängerin, TV-Star, Schauspielerin, Regisseurin, Oscar-Preisträgerin und Broadway-Ikone. Cher ist die Tochter einer Cherokee-Indianerin (Georgia Holt) und eines Armeniers (John Sarkisian), aufgezogen wurde Cher aber von ihrem Adoptivvater Gilbert LaPiere und ihrer Mutter. Aus ihrer 1964 geschlossenen ersten Ehe mit Sonny Bono hat Cher eine Tochter namens Chastity Bono. In den 70er Jahren war sie in zweiter Ehe mit Gregg Allman verheiratet, dieser Ehe entstammt der Sohn Elijah Blue Allman. 1965 landen das Paar Sonny & Cher ihren ersten Millionenhit „I Got You Babe“. Noch im gleichen Jahr standen bereits 5 Singles des Duos zur gleichen Zeit in der Liste der Internationalen Top 20 Hits, weitere Hits sollten 1965 mit „Baby Don't Go“, 1966 mit „Little Man“ und 1968 mit „The Beat Goes On“ folgen. Parallel tritt Cher auch als Solosängerin auf. Mit „All I Really Want To Do“ erzielt sie so 1965 ihren ersten Nummer-1-Hit, 1966 sollte der Klassiker „Bang Bang“ folgen. 1968 führte das Engagement Bonos beim Hippie-Film Good Times zum finanziellen Ruin des Paares. Um ihre Schulden abzutragen, traten die beiden beinahe allabendlich in Varietés und Nachtclubs in Las Vegas auf. 1971 bekamen Sonny & Cher ihre eigene Fernseh-Show „Sonny & Cher Comedy Hour“, die innerhalb kürzester Zeit zum Erfolg avancierte. Ihre Hits „All I Ever Need Is You“ (1971) und „A Cowboy's Work Is Never Done“ (1972) platzierten sich wieder in den internationalen Top 10. Zu gleicher Zeit landete Cher ihren ersten Nummer 1 Hit in den USA „Gypsys, Tramps And Thieves“ (1971), gefolgt von dem Top-10-Hit „The Way Of Love“ (1972). 1974 trennten sich Sonny & Cher. Cher hatte aber keine Probleme sich musikalisch durchzusetzen und so schafften es auch „Half Breed“ (1973) und „Dark Lady“ (1974) an die Spitze der US Charts. Parallel dazu bekam sie ihre eigene Show „Cher Show“, die solch hohe Einschaltquoten erreichte, dass zahlreiche Stars zu regelmäßigen Gästen der Show wurden. 1979 landet Cher ihren nächsten international Dance Hit „Take Me Home“. 1981 bis 1983 bekommt Cher ihre eigene Show „Cher A Celebration At Caesar's Palace“ im Caesar's Palace in Las Vegas, die alle Verkaufsrekorde bricht. 1982 wird sie für Ed Gracyks Broadway-Stück „Come Back to the Five and Dime, Jimmy Dean, Jimmy Dean“ engagiert. Das Publikum, die Kritiker und der Regisseur Robert Altman waren so stark von ihren schauspielerischen Leistung beeindruckt, dass sie von Altman 1982 für den gleichnamigen Film engagiert wurde.


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Steckbrief

Geboren am 20.04.1946 in El Centro, Kalifornien, U.S.A.
Nationalität: Amerikanerin
Wohnort: Florida, U.S.A.
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Weitere Erfolge: das Anti-Atomkraft-Drama „Silkwood“ (1983), das ihr eine Oscarnominierung und den Golden Globe für die beste weibliche Nebenrolle einbringt. Ihre erste Hauptrolle ist „Die Maske“ (1985), der ihr bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes einen Preis einbringt. Zwischen 1986 und 1988 spielt sie gleich in drei Filmen: in die „Die Hexen von Eastwick“, in „Suspect - Unter Verdacht“ und im Komödienerfolg „Mondsüchtig“, der ihr einen Oscar beschert. 1990 kommt der Film „Meerjungfrauen küssen besser“ in die Kinos. Ihre nächsten Alben „Cher“ (1987), „Heart Of Stone“ (1989) und „Love Hurts“ (1991) wurden zu kommerziellen Erfolgen - auch unterstützt durch ihre extravagante Kleidung: Das Video zu „If I Could Turn Back Time“ (1989), in dem Cher leicht bekleidet auftrat, löste Kontroversen aus. Seitdem berichtet die Regenbogenpresse ausgiebig über ihre Schönheitsoperationen und ihre wohlinszenierten Auftritte. Aus dem Alben kammen Welt Hits wie „I Found Someone“, „Just Like Jesse James“, „The Shoop Shoop Song“ und „Love And Understanding“. Nach den Erfolgen von „Cher“, „Heart Of Stone“ und „Love Hurts“ ging Cher wieder auf zwei ausverkaufte Welttourneen. 1992 erkrankte Cher am Chronischen Erschöpfungssyndrom und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück. Im Jahr 1995 erscheint ihr Album "It's A Man's World". Aus dem Album werden Hits wie das Cover "Walking in Memphis" und "One By One" als Singles veröffentlicht. Mit dem Song "Love Can Build A Bridge " mit Neneh Cherry, Chrissie Hynde und Eric Clapton erreicht sie die Spitze der englischen Charts. 1997 spielte Cher in der TV-Produktion „Haus der stummen Schreie“, in dem sie auch Regie führte. Für den Film bekamen Cher und Nancy Savoca den Gold Apple des National Educational Media Network als bester Film. 1998 erzielte Cher mit der Discoproduktion „Believe“ einen weltweiten Nummer-1-Hit, der auch mit einem Grammy ausgezeichnet wurde und zugleich den größten Verkaufserfolg ihrer Karriere bildete. Der Titel gilt heute als erfolgreichste Single aller Zeiten. Der in dem Song verwendete, stark überhöhte Vocoder-Effekt, der von anderen Musikern bereits 20 Jahre zuvor verwendet wurde, wurde zu einem Markenzeichen. 2001 brachte Cher das Album „Living Proof“ heraus. Die Single „The Music's No Good Without You“ (2001) schaffte es in den internationalen Charts auf Platz #1. 2002 beschloss Cher im Alter von 56 Jahren, ihre Tourneen mit einer letzten „Farewell Tour“ zu beenden. Sie endete am 30. April 2005 nach 280 Shows in Nordamerika (2,9 Millionen Besucher) und rund 45 Shows in Europa und Australien mit einer Rekordeinnahme von rund 280 Millionen US-Dollar. Die Konzertreise ist damit laut „Billboard“ die bisher erfolgreichste Tournee einer weiblichen Künstlerin. Cher gilt als einzige Sängerin, der es gelang, in jeder der fünf Dekaden ihrer Karriere mindestens einen Nummer-1-Hit und Top-Ten-Hit zu landen. Ihr Vermögen wurde 2002 vom Rolling Stone Magazin und vom Forbes Magazine auf über 600 Millionen US-Dollar geschätzt. Damit war sie die reichste weibliche Künstlerin der Welt und wurde als Künstler nur von Paul McCartney und David Bowie übertroffen. In den 40 Jahren als Solo-Künstlerin hat sie 100 Millionen Alben und 70 Millionen Singles verkauft.1965 eröffnete Cher ihre erste Welt Tour in Hollywood Bowl in Los Angeles, 40 Jahren später am 30 April 2005 gab Cher ihr aller letztes Konzert vor 20.000 Besuchern in Hollywood Bowl.




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