Brian Jones

Brian Jones war ein britischer Musiker. Als Lead-Gitarrist war er der Bandgründer der The Rolling Stones. Jones war bekannt für seinen exzessiven Lebensstil, getreu dem Motto Sex, Drugs and Rock'n'Roll. Vor seiner Karriere bei den Stones schlug er sich in diversen Jobs durch, unter anderem als Müllmann. Als Multiinstrumentalist gab Brian Jones den frühen Alben der Rolling Stones einen unverwechselbaren Sound. Er erlernte ein fremdes Instrument in kürzester Zeit. So spielte er auf „I Wanna Be Your Man“ Slide-Gitarre, auf „Lady Jane“ Hackbrett, auf „Ruby Tuesday“ Blockflöte. Allerdings litt er sehr darunter, dass Manager Andrew Loog Oldham das Duo Mick Jagger und Keith Richards hochpuschte und seine musikalischen Beiträge abwertete. Dazu kamen gesundheitliche Probleme, denn Jones war Epileptiker und litt an Asthma. Im Lauf der Jahre verstärkte sich seine Tablettenabhängigkeit. In den späten 60ern wehrte sich Brian Jones gegen die Hinwendung der Rolling Stones zur psychedelischen Musik und erlebte die Trendwende („Jumpin' Jack Flash“, „Honky Tonk Women“) noch mit. Bei den Aufnahmen zum Album Beggars Banquet (1968) war er allerdings so gut wie ausgeschlossen. Schon bei früheren Aufnahmen hatte ihm Oldham das Mikrofon abgedreht, wenn er sang oder spielte. Aus Angst vor Spott und Verachtung wagte Jones es nicht, die Aufnahme seiner selbst geschriebenen Songs durchzusetzen. Seine letzten Auftritte mit den Rolling Stones hatte er im Mai 1968 beim Pollwinners Concert des New Musical Express und beim Rock'n'Roll Circus der Rolling Stones im Dezember 1968, wo er allerdings schon in aller Öffentlichkeit nicht mehr bei allen Songs Gitarre spielte, sondern teilweise nur noch Percussion. Im Juni 1969 verließ Jones die Stones endgültig, um eine eigene Band zu gründen. Am 3. Juli 1969 wurde er tot in seinem Swimmingpool aufgefunden. Er starb vermutlich unter Drogeneinfluss, als offizielle Todesursache wurde aber Tod durch Ertrinken angegeben. Bis heute halten sich allerdings Gerüchte, Jones sei ermordet worden. Unterstützt wird die Mordtheorie durch den kürzlich erschienenen Film Stoned, in welchem Regisseur und Drehbuchautor Stephen Wolley, durch Zeugenaussagen bestärkt, die These vertritt, Jones sei von dem Bauunternehmer Frank Thorogood ermordet worden.


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Steckbrief

Geboren am 28.02.1942 in Cheltenham, Gloucestershire, England
Verstorben am 03.07.1969


Bei einem kostenlosen Konzert, das schon vor Jones' Tod geplant war, am 5. Juli im Londoner Hyde Park ließen die Rolling Stones zum Gedenken an Brian Jones hunderte weißer Schmetterlinge fliegen. Bei dem zur Gedenk-Show umfunktionierten Konzert vor 500.000 Fans trat erstmals Jones' Nachfolger bei den Stones, Mick Taylor, live mit der Band auf. Brian Jones wurde auf dem Priory Road Cemeter in Prestbury, Gloucestershire, England bestattet. · Postum wurde 1971 ein von Brian Jones vorbereiteter Dokumentarfilm über marokkanische Panflötenspieler aus dem Dorf Joujouka veröffentlicht: Brian Jones Presents The Pipes Of Pan Of Joujouka. · Die englische Band Psychic TV hat 1985 den Song Godstar veröffentlicht, der Brian Jones gewidmet ist und Teil eines nie veröffentlichten Films namens Godstar über Brian Jones sein sollte. · Der deutsche Schauspieler und Liedermacher Ben Becker veröffentlichte auf seinem Debütalbum einen Song mit dem Titel Brian Jones.




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