Bodo Illgner

Bodo Illgner ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Bodo Illgner wurde in Koblenz geboren, lebte dann in Westerburg. Mit sechs Jahren fing er beim 1. FC Hardtberg (Bonn) an, Fußball zu spielen. Er absolvierte als Torwart von 1985 bis 1996 326 Spiele für den 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga. Sein erstes Finale auf internationaler Bühne war das UEFA-Cup-Finale 1986 gegen seinen späteren Klub Real Madrid, in dem der 1. FC Köln mit Toni Schumacher im Tor mit 1:5 und 2:0 den Kürzeren zog. Dies war seine erste Saison als Ersatztorwart. Als Stammtorwart wurde er mit den Kölnern zwei Mal deutscher Vizemeister in den Saisons 1988/89 und 1989/90, in beiden Jahren hinter dem FC Bayern München. Der 1. FC Köln unterlag mit ihm im Tor im DFB-Pokalfinale 1991 nach Elfmeterschießen dem SV Werder Bremen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. In der Saison 1995/96 rettete Bodo Illgner mit einer überragenden Saison die Geißböcke maßgeblich vor dem Abstieg in die Zweitklassigkeit. Als Fastabsteiger mit dem Entscheidungskrimi am letzten Spieltag beim FC Hansa Rostock, den der 1. FC Köln mit 1:0 gewann, kassierte er mit 35 Treffern die wenigsten Gegentore aller Bundesligisten. Am 30. August 1996 wechselte er für die in seinem Kölner Vertrag festgeschriebenen 4 Millionen DM Ablöse auf Wunsch Fabio Capellos zu Real Madrid. Er unterschrieb dort einen Drei-Jahres-Vertrag. Der Vertrag wurde Anfang 1999 zu deutlich besseren Konditionen um weitere drei Jahre verlängert. Mit den Königlichen wurde er 1997 und 2001 spanischer Meister und 1999 Vizemeister. Zudem gewann er mit ihnen in Amsterdam am 20. Mai 1998 gegen Juventus Turin mit 1:0 und in Paris 2000 gegen den FC Valencia mit 3:0 die Champions-League und in Tokio am 1. Dezember 1998 gegen CR Vasco da Gama mit 2:1 den Weltpokal. Das Champions-League-Finale 2000 erlebte er von der Bank und die spanische Meisterschaft 2001 von der Tribüne aus, denn durch eine komplizierte und langwierige Schulterverletzung kam er seit Ende 1999 nicht mehr richtig zum Zuge und verlor dadurch seinen Stammplatz an den jungen, talentierten Iker Casillas, weshalb Bodo Illgner im Juni 2001 den bis 2002 laufenden Vertrag in beiderseitigem Einverständnis mit den Königlichen auflöste und mit 34 Jahren seine Laufbahn als Profi beendete. Seitdem hütet er regelmäßig das Tor der Veteranenmannschaft der Madrilenen. Er lebt mit seiner Familie bei Alicante an der spanischen Mittelmeerküste.


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Steckbrief

Geboren am 07.04.1967 in Koblenz, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Alicante, Spanien
Größe: 190 cm
Gewicht: 90 kg


In der Deutschen Fußballnationalmannschaft wurde er von 1987 bis 1994 in 54 Spielen eingesetzt. Sein Länderspieldebüt gab er im Hamburger Volksparkstadion am 23. September 1987 beim 1:0-Erfolg gegen Dänemark, nachdem er für das Länderspiel gegen Italien im Müngersdorfer Stadion in Köln am 18. April 1987, das mit Eike Immel im Tor 0:0 endete, erstmals als Ersatztorwart in den DFB-A-Kader berufen worden war. Nach der Europameisterschaft in Deutschland 1988 löste er mit 21 Jahren Eike Immel als Stammtorwart ab. Folglich hütete er 1990 im Alter von 23 Jahren das Tor bei der Fußballweltmeisterschaft in Italien. Im Halbfinale gegen England am 4. Juli scheiterte Stuart Pearce im Elfmeterschießen an ihm. Als Chris Waddle den letzten Elfmeter der Engländer in den Turiner Himmel schoss, war der Weg ins Finale frei. Dort siegte die Nationalmannschaft in Rom im Olympiastadion am 8. Juli mit 1:0 gegen Argentinien, wodurch Illgner seitdem der jüngste Torhüter ist, der jemals Weltmeister wurde. Nach dem Viertelfinale gegen Bulgarien, das Deutschland bei der WM in den USA im New Yorker Giants Stadium am 10. Juli 1994 mit 1:2 verlor, und der Kritik an seiner Person, trat er als Nationalspieler zurück. Er profitierte in seiner Karriere doppelt von dem Buch „Anpfiff“ von Toni Schumacher. Nach dessen Rauswurf beim 1. FC Köln und aus der Nationalmannschaft beerbte Bodo Illgner ihn im Frühjahr 1987 auf beiden Positionen. Illgner war einer der jüngsten Torhüter, die jemals in einer deutschen A-Nationalmannschaft spielten. Im Jahr 2004 schrieb Bodo Illgner zusammen mit seiner Frau Bianca „Alles.“, einen fiktiven Tatsachenroman. Das Buch erzählt die Geschichte eines Fußballspielers und dessen Ehefrau, die gleichzeitig seine Managerin ist.




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