Bob Geldof

Robert 'Bob' Frederick Zenon Geldof, KBE, ist ein irischer Musiker. Er wurde zwar von der Queen geadelt, darf den Titel „Sir“ jedoch nicht tragen, da er als Bürger der Republik Irland kein Bürger des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland oder des Commonwealth of Nations ist. Er darf seinen Ritter-Titel nur als „KBE“ dem Namen nachgestellt benutzen. Bekannt wurde Bob Geldof in der Mitte der siebziger Jahre, als er als Sänger der Boomtown Rats einige musikalische Erfolge feierte. Ihr größter Hit war I don't like Mondays. 1982 gab er ein kurzes schauspielerisches Gastspiel in der Hauptrolle des Musikfilms The Wall von Pink Floyd. 1984 sah er eine Fernsehdokumentation über die Hungersnot in Äthiopien und beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Zusammen mit dem Musiker Midge Ure von der Gruppe Ultravox schrieb er den Song Do they know it's Christmas? und rief das Projekt Band Aid ins Leben, um Geld gegen den Hunger in Äthiopien zu sammeln. Animiert durch den Erfolg des Projektes organisierte er 1985 das weltweite Konzert Live Aid, welches ihm, neben dem finanziellen Erfolg für die Sache an sich, die Ernennung zum Ritter durch Königin Elisabeth II. und eine Nominierung für den Friedensnobelpreis einbrachte. Seine musikalische Karriere verfolgt Bob Geldof nun als Solokünstler. Er hat mittlerweile mehrere Alben veröffentlicht. Geldof war von 1986 bis 1996 mit der britischen Fernsehmoderatorin Paula Yates verheiratet. Sie haben drei Töchter, Fifi Trixibelle (* 1983), Peaches Honeyblossom (* 1987) und Pixie Frou-Frou (* 1990). Yates verließ Geldof 1995 wegen Michael Hutchence, Sänger der Gruppe INXS. Yates und Hutchence bekamen 1997 eine Tochter namens Heavenly Hiraani Tigerlily. Nach dem Selbstmord von Michael Hutchence erstritt sich Geldof das Sorgerecht für seine Kinder. Aufgrund dieser Erfahrungen engagiert er sich seit dem Jahr 2005 verstärkt für die englische Väterbewegung Fathers 4 Justice. Seit dem Tod von Paula Yates – sie starb an einer Überdosis Heroin – und einem Sorgerechtsstreit mit der Familie Hutchence, ist Geldof auch Vormund von Tigerlily, die bei ihm und ihren Halbschwestern aufwächst.


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Steckbrief

Geboren am 05.10.1951 in Dun Laoghaire, Irland
Nationalität: Ire
Wohnort: London, England
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Seit dem Jahr 2000 setzt sich Geldof zusammen mit seinem Musikerkollegen Bono von U2 für den Schuldenerlass für die Dritte Welt ein. Im Jahre 2005 organisiert er das Live 8-Konzert, welches als Neuauflage des legendären Live Aid-Konzertes aus dem Jahr 1985 gehandelt wird. Es fand am 2. Juli 2005 im Hyde Park in London sowie an acht weiteren Orten, nämlich in Paris, Berlin, Rom, Philadelphia, Tokio, Johannesburg, Moskau und Barrie statt. Am 31. Mai 2005 gab Organisator Bob Geldof in einer Pressekonferenz erste Einzelheiten bekannt. Aufgrund seines Engagements wurde er wiederholt als ein Anwärter für den Friedensnobelpreis gesehen. Der norwegische Abgeordnete Jan Simonsen möchte Geldof gerne 2006 erneut für den Friedensnobelpreis vorschlagen. Bob Geldof wurde 2006 bei der ECHO-Verleihung mit dem Sonderpreis der Deutschen Phonoakademie ausgezeichnet, wobei Campino, der Frontmann der Toten Hosen, der Laudator war.




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