Ben Stiller
Benjamin "Ben" Stiller ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Filmregisseur, Moderator, Comedian und Produzent.
Ben Stiller wuchs als Sohn der bekannten Komiker Jerry Stiller und Anne Meara in New York auf. Schon früh war klar, dass er und seine Schwester Amy in die Fußstapfen der Eltern treten würden.
Nach zahlreichen Kurzfilmen, die er mit der Super 8-Kamera seines Vaters drehte, hatte er im Alter von zehn Jahren einen Auftritt in der Fernsehserie Kate McShane.
Stiller studierte am UCLA Theater Schauspiel und trat in zahlreichen Theaterstücken auf.
1983 brach er sein Studium ab und drehte eine Parodie auf den Film Die Farbe des Geldes, in dem er die Rolle von Tom Cruise übernahm.
1987 wurde der Film von Saturday Night Live ausgestrahlt, was Stiller nationale Bekanntheit und seine erste Kino-Rolle in der Steven Spielberg-Produktion Das Reich der Sonne einbrachte.
Ende der 80er Jahre war er regelmäßig in Saturday Night Live zu sehen, v.a. in seiner Paraderolle "Tom Crooze".
Neben seinen Filmrollen versuchte sich Stiller auch als Regisseur für diverse MTV Sendungen. Er bekam 1990 schließlich seine eigene Satire-Show, die Show wurde von MTV abgesetzt und ab 1991 bei FOX weiter ausgestrahlt. Nach drei Staffeln wurde die Sendung jedoch abgesetzt – trotz des Emmy Awards, den Stiller dafür bekommen hatte.
1994 führte er Regie bei Reality Bites, wo er neben Winona Ryder und Ethan Hawke auch in einer Nebenrolle zu sehen war. Der Film über die Generation X floppte im Kino, wurde auf Video jedoch zum Kult.
Zwei Jahre später führte er Regie bei Cable Guy mit Jim Carrey. Kritiker lobten die Arbeit Stillers, beim Publikum kam der Streifen aber nicht sehr gut an. Frühere Carrey-Filme, wie "Ace Ventura", waren wesentlich erfolgreicher.
In Flirting with Disaster (Regie: David O. Russell) von 1996 entwickelte Ben Stiller die Rolle des sympathischen Durchschnittstypen, der von einer Katastrophe in die nächste rutscht. Diesen Charakter perfektionierte er in seinen folgenden Filmen.
Stiller hielt weiterhin Kontakt zu seinem früheren Arbeitgeber MTV und bekam 1998 das Engagement als Gastgeber der "MTV Video Music Awards".
Seinen Durchbruch schaffte Stiller 1998 mit Verrückt nach Mary, danach folgten die Streifen Mystery Men, Glauben ist alles und "Die Royal Tenenbaums".
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