Arnold Schwarzenegger

Arnold Alois Schwarzenegger ist der achtunddreißigste Gouverneur von Kalifornien (USA). Schwarzenegger besitzt sowohl die österreichische als auch (seit 1983) die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und lebt derzeit in Chatsworth, einem Stadtteil von Los Angeles. Arnold Schwarzenegger begann seine Karriere als Bodybuilder. 1967 wurde er mit 20 Jahren zum bis dahin jüngsten „Mister Universum“ gekürt. Bis 1980 gewann er zahlreiche Titel, unter anderem den „Junior Mr. Europe“ (1965), „Mr. World“, „Mr. Universe“ (fünfmal) und „Mr. Olympia“ (siebenmal). Er wird bis heute als prägende Persönlichkeit des Bodybuildings verehrt. 1968 wanderte Schwarzenegger in die USA aus. Ab 1973 studierte er neben dem Beruf Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Wisconsin. Sein Studium schloss er 1980 ab. In den 1970er-Jahren baute sich Schwarzenegger ein Millionenvermögen als Immobilienmakler auf. Seine imposante Erscheinung half Schwarzenegger, im Filmgeschäft Fuß zu fassen. Seine erste Rolle war Hercules im Film Hercules in New York (1970), bei dem seine Stimme im amerikanischen Original wegen seines starken österreichischen Akzents nachsynchronisiert werden musste. Später wurde sein Akzent zum Markenzeichen. Den Durchbruch schaffte Schwarzenegger zwölf Jahre später mit dem Film Conan der Barbar (1982). Seine bekannteste Rolle war der „Terminator“ im gleichnamigen Film von 1984, von dem bis 2003 zwei Fortsetzungen erschienen. Seine beeindruckende Präsenz und maskuline Ausstrahlung prädestinierten ihn zum klassischen "Held" im Action-Kino, das er nachhaltig prägte. Bei der deutschen Synchronisation der überwiegenden Zahl seiner Filme lieh ihm Thomas Danneberg die Stimme. Am 26. April 1986 heiratete der überzeugte Republikaner eine Nichte von John F. Kennedy, die Journalistin Maria Shriver, das Paar hat vier Kinder. 1991 eröffnete Schwarzenegger zusammen mit seinen Schauspielerkollegen Bruce Willis, Demi Moore, Jackie Chan und Sylvester Stallone in New York die Fast-Food-Kette „Planet Hollywood“. 1996 wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen. 1997 wurde in Graz-Liebenau das Arnold-Schwarzenegger-Stadion eröffnet (welches im Jahre 2006 wieder umbenannt wurde, da Schwarzenegger einen zum Tode verurteilten Afro-Amerikaner nicht begnadigt hatte), und Schwarzenegger bekam den „Leadership Award“ der Simon Wiesenthal-Stiftung verliehen. Wegen eines Herzklappenfehlers unterzog er sich im April einer Operation. Politisch trat Schwarzenegger bis zu seiner Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien nur gelegentlich in Erscheinung.


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Steckbrief

Geboren am 30.07.1947 in Thal bei Graz, Steiermark, Österreich
Nationalität: Amerikaner & Österreicher
Wohnort: Chatsworth, Los Angeles, USA
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


1990 wurde Schwarzenegger von US-Präsident George H. W. Bush zum Vorsitzenden des nationalen Rates für Fitness und Sport ernannt. Bereits 1999 schloss er eine politische Karriere nicht aus. Er gilt als gemäßigter Republikaner: Er ist weder radikaler Abtreibungsgegner, noch vehementer Befürworter der Todesstrafe. Am 7. August 2003 erklärte er die Absicht, für das Amt des Gouverneurs in Kalifornien zu kandidieren. Am 7. Oktober 2003 gewann Schwarzenegger die Wahl zum Gouverneur in Kalifornien mit über 48% der abgegebenen Stimmen. Am 17. November 2003 wurde er als 38. Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien vereidigt. Im Januar 2006 wurde Schwarzenegger vom Parlament des mexikanischen Bundesstaates Baja California Sur zur unerwünschten Person erklärt. Die Einwanderungspolitik des selbst Zugewanderten wird von den mexikanischen Politikern als "rassistisch" bezeichnet. Als US-Gouverneur hat Schwarzenegger die Möglichkeit, rechtskräftig zum Tode verurteilte Straftäter auf Antrag zu begnadigen. Bisher hat er davon noch nicht Gebrauch gemacht, sondern sämtliche vier Gnadengesuche von Todeskandidaten abgelehnt. Aufsehen erregte der Fall von Stanley „Tookie“ Williams, der 1981 wegen vierfachen Mordes zum Tode verurteilt wurde. Der Vollstreckung seiner Hinrichtung am 13. Dezember 2005 ging ein von Schwarzenegger abgelehntes Gnadengesuch voraus. Das Besondere an diesem Fall ist, dass Williams aus der Todeszelle heraus Kinderbücher gegen Kriminalität schrieb, die ihm fünf Nominierungen für den Friedensnobelpreis und vier für den Literaturnobelpreis einbrachten. Nominiert wurde er allerdings nur von seinen eigenen Anhängern. Die Folge waren teilweise empörte Reaktionen aus aller Welt und besonders aus Schwarzeneggers Heimatstadt Graz, wegen seiner Haltung zur Todesstrafe. Clarence Ray Allen, mit 76 Jahren der bis dato älteste Todeskandidat Kaliforniens, wurde am 17. Januar 2006 im San-Quentin-Gefängnis bei San Francisco durch die Giftspritze hingerichtet. Der blinde und fast taube Rollstuhlfahrer, der stets seine Unschuld beteuerte, war 1982 wegen Anstiftung zum dreifachen Mord zum Tode verurteilt worden. Sein Gnadengesuch wurde – wie alle bisherigen an Schwarzenegger gerichteten – abgelehnt. Trotz seines republikanischen Parteibuchs folgt Schwarzenegger nur bedingt dem politischen Programm von George W. Bush. So setzt er sich nach seiner Wahl massiv für die Förderung Erneuerbarer Energien und die Verringerung von Treibhausgasen in Kalifornien ein. Er war Wegbereiter eines Förderprogramms mit dem Vorbild des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Am UN-Umwelttag am 1. Juni 2005 unterzeichnete er eine Durchführungsverordnung, wonach die Treibhausgasemissionen in Kalifornien reduziert werden müssen. Bis 2050 müssen diese um 80 % geringer sein als 1990 - obwohl die USA das Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert haben. Bundesstaaten und Städte können jedoch ihre eigenen Maßnahmen treffen.




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