Anna Maria Kaufmann

Anna Maria Kaufmann ist eine kanadisch-deutsche Opern- und Musicalsängerin. Die Sopranistin und preisgekrönte Musical-Sängerin Anna Maria Kaufmann feierte ihren Durchbruch und ihren bisher größten Erfolg in dem Andrew Lloyd Webber Stück "Phantom der Oper". Sie war auf den größten Bühnen der Welt zu sehen und trat mit vielen bedeutenden Kollegen ihres Fachs auf. Anna Maria Kaufmann wuchs unter behüteten Verhältnissen bei Adoptiveltern bei Edmonton in der kanadischen Provinz Alberta auf. Sie hat einen deutschen Urgroßvater und verbrachte bei einem Au Pair-Aufenthalt als 17-jährige ihre erste Zeit in Deutschland. An einer Hotelfachschule am Tegernsee absolvierte sie eine Ausbildung, auf der Bühne stand sie zunächst nur in ihrer Freizeit in Clubs und bei privaten Veranstaltungen. Nach einer Ausbildung in klassischem Gesang am Robert Schumann-Musikinstitut in Düsseldorf und parallel zum dortigen Gesangsstudium hatte sie eine Ballettausbildung sowie Schauspielunterricht unter der Anleitung von John Strasberg und Clifford David. Die Sopranistin 1990 erhielt ihre Chance in der Hamburger Inszenierung des Musicals „Das Phantom der Oper“, wo sie an der Seite von Peter Hofmann die weibliche Hauptrolle der Balletttänzerin Christine Daaé besetzte. Nach über 500 Auftritten wurde sie für ihre Leistung mit der Goldenen Europa (1993) und dem Goldenen Löwen (1994) ausgezeichnet, der Soundtrack des Musicals wurde über 1,5 Millionen Mal verkauft und erreichte damit Dreifach-Platin. In der Folge besetzte sie auch klassische Gesangsrollen, so zum Beispiel in der Operette „Der Mikado“ am Opernhaus von Vancouver (1997), die Rolle der Violetta in „La traviata“ (Wiesbaden 1998 und 2000 und Mannheim 1999), der Titelrolle in „Carmen“ (Hamburg 2000). In Bremen hatte sie im Mai 2001 Premiere in der tragischen Oper „Lucia di Lammermoor“. Im Oktober 2005 spielte sie die Hauptrolle der Eva Perón in der ebenfalls in Bremen aufgeführten deutschsprachigen Fassung des Musicals „Evita“, im Januar und Februar 2006 war sie in der Titelrolle als „Herzogin von Chicago“ an der Volksoper Wien zu sehen. Einem breiteren Publikum ist sie auch durch Auftritte in Musiksendungen und als Gast bei Fernsehshows bekannt, sie spielte auch in einer Folge der Tatort-Reihe („Ausgespielt“, 1997).


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Steckbrief

Geboren am 00.00.1960 in Edmonton, Kanada
Nationalität: Kanadisch-Deutsch
Wohnort: München, Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Zudem sang sie mehrmals vor Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft die Nationalhymne; erstmals war dies 1994 ausgerechnet vor einem Freundschaftsspiel zwischen Kanada und Deutschland der Fall, als sie die Hymnen „ihrer beiden Heimatländer“ singen durfte, und sich damit nach eigener Aussage einen Kindheitstraum erfüllte. In einem Interview sagte sie: „Ich habe immer die Sänger bestaunt, die vor großen Fußballspielen die Nationalhymne im Stadion sangen, das fand ich unheimlich aufregend.“ Als sie vor dem Finale der Fußball-EM 1996 in Wembley die deutsche Hymne sang, sahen über eine Milliarde Menschen zu, zur Fußball-WM 1998 sang sie gemeinsam mit Joey Tempest die Hymne „Running with a Dream“, und während der Fußball-WM 2006 in Deutschland war sie an mehreren Konzerten in verschiedenen Austragungsorten der Weltmeisterschaft beteiligt. Ihr erstes Solo-Album "Blame It On The Moon", das sie zusammen mit dem Royal Philharmonic Orchestra London sowie ihren Partnern Thomas Hampson und Joey Tempest aufnahm, erschien im Frühjahr 1998. Teil dieses Konzept-Albums ist der offizielle Song des DFB, das akustische Markenzeichen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Anna Maria Kaufmann ist mit dem DFB-Direktor Bernd Pfaff liiert, den sie anlässlich ihres „Debuts“ als Interpretin der Nationalhymne 1994 kennen lernte, und lebt in München.




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