Andreas Türck

Andreas Türck ist ein ehemaliger deutscher Fernsehmoderator und Sänger. Türck wuchs in Wiesbaden als Sohn des Eishockeyspielers Jürgen Türck auf, absolvierte 1989 in Frankfurt am Main das Abitur und begann 1990 eine Ausbildung zum Industriekaufmann, die er nicht abschloss. Von 1992 bis 1995 war er als Student der Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz eingeschrieben, erlangte jedoch keinen Abschluss. 1992 war Türck Redaktionsassistent bei Taunusfilm. 1993 und 1994 moderierte er beim saarländischen Radiosender Radio Salü. 1994 wechselte er zu RTL Hessen live. Mit einer Neuauflage der Sendung Dalli Dalli von 1995 bis 1996 begann beim ZDF seine Karriere als Fernsehmoderator. 1997 war er bei der ARD Co-Moderator bei Ein Herz für Kinder. 1998 wechselte Türck zu ProSieben und moderierte dort bis 2002 die tägliche Talkshow Andreas Türck. ProSieben hob sein Bild als ständigen Blickfang auf die Startseite seiner Webpräsenz. Von 1999 bis 2002 moderierte Türck die wöchentliche Sendung Love Stories, ab Januar 2004 die McChartShow. Am 23. März 2004 beurlaubte ihn ProSieben, als Vorwürfe bekannt wurden, er habe eine Frau vergewaltigt. Zwei Monate später wurde ihm vom Sender gekündigt. 2001 veröffentlichte Türck bei Polydor die Musik-Single Shining Star. Das bereits produzierte Album Wishful Thinking blieb bisher unveröffentlicht. Der Prozess vor dem Landgericht Frankfurt am Main begann am 9. August 2005. Eine 29-jährige Bankkauffrau hatte gegenüber einem von der Polizei abgehörten Freund am Telefon behauptet, Türck habe sie am 25. August 2002 nach einem Diskobesuch in Frankfurt am Main auf der Honsellbrücke in Frankfurt zum Oralverkehr gezwungen und ihren Kopf gegen das Geländer geschlagen. Weil es sich bei Vergewaltigung um ein Offizialdelikt handelt, wurden Ermittlungen gegen Türck eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main erhob im Mai 2004 Anklage gegen Andreas Türck wegen Vergewaltigung nach § 177 StGB (Aktenzeichen: 6350 Js 207691/03). Mit einem Befangenheitsantrag des Angeklagten gegen die Richter begann der Prozess. Türcks Rechtsanwälte gingen von alkohol- und drogenbedingten Gedächtnislücken der Frau aus. Ein Freund Türcks sagte aus, die Frau habe den Oralverkehr freiwillig vollzogen.


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Steckbrief

Geboren am 10.10.1968 in Gießen, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Eine Freundin der Bankkauffrau äußerte, sie habe eine sexuelle Annäherung auf der Brücke undeutlich beobachtet. Später sei die Freundin zusammengebrochen und habe erklärt, vergewaltigt worden zu sein. Der von der Frau angerufene Freund gab an, die Frau habe ihm zwei Wochen vorher bereits von einer Vergewaltigung durch zwei Jugoslawen berichtet, die sich dann als frei erfunden herausstellte. Die Staatsanwaltschaft plädierte wegen "erheblicher Zweifel" an der Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers auf Freispruch. Ausschlaggebend waren zwei psychologische Gutachten, die zum Schluss kamen, dass die Aussage der Bankkauffrau höchstwahrscheinlich nicht den tatsächlichen Ereignissen entspricht. Die Anklage wurde nur noch von der Nebenklage aufrechterhalten. Am 8. September 2005 wurde Andreas Türck von allen Vorwürfen in Punkten der Anklage wegen Vergewaltigung und Körperverletzung aus Mangel an Beweisen bzw. Unglaubwürdigkeit freigesprochen. Das Frankfurter Landgericht folgte damit den Anträgen von Verteidigung und Staatsanwaltschaft. Türck ist ledig und hat keine Kinder.




Autogrammadresse:

Andreas Türck
Schwartzkopf TV Produktions GmbH
Helbingtwiete 5
22047 Hamburg
Deutschland
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