Andreas Köpke

Andreas "Andi" Köpke ist ein deutscher Fußballspieler und Fußballmanager und ist seit dem 21. Oktober 2004 Torwart-Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Andreas Köpke erlernte das Fußballspiel als Rechtsaußen bei Holstein Kiel. Noch in der Jugend wurde er jedoch Torhüter und spielte für Holstein Kiel in der 2. Bundesliga Nord. Nach dem Abstieg der Kieler 1982 wechselte er zum SC Charlottenburg. Auch hier hatte er kein Glück, Charlottenburg stieg ab und Köpke wechselte zu Hertha BSC Berlin. Nach deren Abstieg aus der 2. Bundesliga ging er 1986 zum 1. FC Nürnberg und debütierte bald in der Bundesliga, nachdem sich der Nürnberger Stammtorhüter Herbert Heider schwer verletzt hatte. Insgesamt war Köpke für den 1. FC Nürnberg 11 Jahre aktiv. Zwischendurch spielte er je zwei Jahre für Eintracht Frankfurt und in Frankreich für Olympique Marseille. Zum damaligen französischen Spitzenklub war Köpke 1996 nach einigen Verwirrungen gewechselt. Nach der für ihn sehr erfolgreichen Fußball-Europameisterschaft 1996 unterschrieb Köpke zunächst beim VfB Stuttgart, bevor er dann doch den Wechsel zum FC Barcelona bekannt gab. Doch dieser Wechsel scheiterte und er war zunächst vereinslos, bevor er bei Olympique Marseille unterkam. Mit Nürnberg stieg er 1994 und 1999, mit Frankfurt 1996 aus der Fußball-Bundesliga ab. Mit dem Aufstieg des 1. FC Nürnberg 2001 in die 1.Bundesliga beendete er seine aktive Spielerlaufbahn. Er absolvierte 346 Einsätze (2 Tore) in der 1. Bundesliga, 167 Einsätze (0 Tore) in der 2. Bundesliga und 64 Einsätze (0 Tore) in der französischen Ligue 1. In der Nationalmannschaft bestritt er von 1990 bis 1998 59 Länderspiele und nahm an drei Fußballweltmeisterschaften teil. Höhepunkte seiner Laufbahn waren der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1990 in Italien ohne Einsatz als Nummer 3 hinter Stammkeeper Bodo Illgner und Raimond Aumann (Nummer 2) und der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England. Dort glänzte er u.a. als Elfmetertöter gegen den englischen Verteidiger Gareth Southgate. Durch diese Parade wurde er der Deutsche Held der EM 1996. Köpke, damals Torhüter von Eintracht Frankfurt, hielt in der Vorrunde gegen Italien schon einen Elfmeter und spielte während der ganzen EM die besten Spiele seines Lebens. Die Szene mit Southgate wurde 1998 in dem Video zu der internationalen Fussball-Hymne "Football's coming home" aka "Three Lions" verewigt.


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Steckbrief

Geboren am 12.03.1962 in Kiel
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Vor der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 galt Köpke im Kampf um den Stammplatz im Tor der Nationalmannschaft als der bessere, doch Bundestrainer Berti Vogts entschied sich für Bodo Illgner, der 1990 als Stammtorhüter Weltmeister geworden war. Nach dem Aus im Viertelfinale in diesem Turnier, gab Bodo Illgner seinen Abschied bekannt und Köpke avancierte zum neuen Stammtorhüter. 1988 war er Stammtorhüter der deutschen Olympiaauswahl, ein Innenbandriss verhinderte jedoch seine Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen von Seoul, bei denen die deutsche Auswahl den dritten Platz belegte. Von 2001 bis 2004 arbeitete er bei der Ufa, der Vermarktungsgesellschaft des 1. FC Nürnberg. Seit dem 21. Oktober 2004 ist Andreas Köpke Torwarttrainer der Nationalmannschaft. Köpkes Vorgänger Sepp Maier war wenige Tage zuvor, am 10. Oktober 2004, entlassen worden. Sein Vertrag läuft bis zur Fußballeuropameisterschaft 2008. Mit Bodo Illgner verband Andreas Köpke eine Dauerrivalität um den Posten im Tor der deutschen Nationalmannschaft: · 1987 sollte Bodo Illgner als Ersatztorhüter zum 1. FC Nürnberg wechseln, wurde jedoch nach dem Skandal um Harald Schumachers Buch Anpfiff für den 1. FC Köln unverzichtbar - der Wechsel platzte. · Am 12. Spieltag der Saison 1992/93 verwandelte Köpke im Spiel gegen den 1. FC Köln einen Elfmeter gegen Bodo Illgner und trug so zum 2:1-Erfolg über die Domstädter bei. Damit belebte Köpke nebenbei die Tradition der elfmeterschießenden Torhüter wieder. · 1992 nahm Andreas Köpke mit TT-Fresh eine Maxi-CD mit dem Titel Nummer 1 (Jacrabet Records, AHO-CD 1302) auf. Bodo Illgner, damals noch Stammtorwart der deutschen Nationalmannschaft, war darüber wenig amüsiert. Kein Bundesliga-Torwart ist so oft aus der ersten Bundesliga abgestiegen wie Andreas Köpke.




Autogrammadresse:

Andreas Köpke
Deutscher Fußball-Bund
Otto-Fleck-Schneise 6
60528 Frankfurt/Main
Deutschland
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