Alex Christensen ( U 96 )

Alex Christensen ist ein deutscher Komponist, Musik-Produzent und DJ. 1994 lernte er den Produzenten Frank Peterson kennen und produzierte mit ihm zunächst Marky Mark. Als Produzent beziehungsweise Komponist arbeitet Christensen außerdem für Right Said Fred, Tom Jones, N'Sync, Oli.P, Marianne Rosenberg, Sarah Brightman, ATC, Rollergirl und viele mehr. Auch seine Arbeit als Remixer für Jean-Michel Jarre und andere ist sehr erfolgreich. Christensen wurde mit dem ECHO 2000 als "Erfolgreichster nationaler Produzent" ausgezeichnet. U 96 ist das Musikprojekt des Produzententeams Matiz, besser bekannt als Boytronic, das für zahlreiche Klassiker des Eurodance der 90er Jahre verantwortlich ist, und ihm. U 96 besteht aus Alex Christensen, Hayo Panarinfo, Ingo Hauss und Helmut Hoinkis. Nach dem Jahr 1992 trat jedoch nur noch Alex Christensen in der Öffentlichkeit auf. Der Name kommt von dem im bekannten Film Das Boot auftauchenden deutschen U-Boot U 96 aus dem Zweiten Weltkrieg. Aus diesem Film stammt auch die Vorlage für das erste Hitalbum des Projekts, Das Boot (1992), eine Techno-/Dance-Version der Titelmelodie, die im Original von Klaus Doldinger komponiert worden war. Auch das gleichnamige Album befand sich zeitweise auf vordersten Chartpositionen. Dieser Titel ebnete den Weg für den kommerziellen Durchbruch der Dance-Musik in Deutschland. Die Single Das Boot erschien bereits im Jahr 1991 bei Polydor. In den Dance-Charts schnellte Das Boot sehr schnell auf Platz 1, in den deutschen Top-100 kam die Single zunächst nicht über Platz 15 hinaus. Durch ein Video (vom "U 96"-Team damals noch selbst geschnitten) und einer etwas kürzeren Radio-Version kletterte die Single schließlich bis auf Platz 1 in den Charts, und blieb dort für 16 Wochen.. Das deutlich experimentellere, vom Elektropop der 80er Jahre, dem Ambient und dem Disco Sound beeinflusste Nachfolgealbum Replugged (1993) war trotz seiner Originalität ebenfalls kommerziell erfolgreich. Auf ihm befanden sich Top-10-Hits, die vor allem wegen ihres maschinellen, treibenden Sounds und ihrer typischen Elektropop-Melodien zu Dance-Klassikern wurden, aber auch ruhigere Titel, die im Nachhinein als Vorläufer des Trip Hop angesehen werden können. 1994 erschien die Single Inside Your Dreams, die den Sprung auf Platz 11 in den Charts schaffte. Ein Album dazu wurde allerdings nicht veröffentlicht. Ende des Jahres erschien eine PC-CD-Rom: Club Bizarre Interactive. Neben dem PC-Spiel enthielt die CD auch noch 3 neue Tracks.


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Steckbrief

Geboren am 07.04.1967 in Hamburg-Wilhelmsburg, Deutschland
Nationalität: Deutsch
Wohnort: Hamburg, Deutschland
Größe: k.A. cm
Gewicht: k.A. kg


Der Track Enter At Your Own Risk war exklusiv auf dieser CD-Rom, die anderen beiden Titel waren exlusive CD-Rom-Versionen von Love Religion und Club Bizarre. Im 1995 veröffentlichten Nachfolgealbum Club Bizarre änderte U 96 seinen Sound radikal. In diesem Album mischen sich Einflüsse des Elektropop mit dem zu dieser Zeit sehr erfolgreichen schnellen Trance-Sound, der das Album durchgängig prägt. 1996 wurde der Nachfolger Heaven veröffentlicht, mit dem sich letztendlich Alex Christensen den Ruf ruinierte, unkonventionellen Dancepop zu produzieren. Das Album war sehr eingängig und kommerziell, trotz einiger immer noch vorhandenen Elektropop-Einflüsse, die jedoch durch Eurodance-Einlagen und typischen Rave-Pop à la Scooter überdeckt wurden. Die Single Heaven, ein Cover von Cyndi Lauper's Time After Time, schaffte es bis auf Platz 4 in den Top-100. Die Nachfolge Singles konnten jedoch an diesen Erfolg nicht anknüpfen. 1997 wurde ganz groß das Album Rhythm Of Life angekündigt, von dem jedoch nur die Single Seven Wonders erschien. Das Album selbst verschwand genauso in der Versenkung wie die Sängerin Dea-Li, von der im selben Jahr die Solo-Single Calling The Angels erschien, welche vorher noch auf Vinyl als "U 96"-Single erschienen ist. Im Jahr 1998 schwamm U 96 auf der Elektro-Revival-Welle mit. Hierzu arbeitete man auch mit einer Streetdance-Truppe zusammen, die in diesem Jahr U 96 bei Live Auftritten begleitete. Während die Single Energie noch einen respektablen Platz im vorderen Drittel der Deutschen Top-100 holte, schaffte die 2. Single Beweg Dich, Baby, auch geprägt von einigen Hip-Hop Einflüssen, keinen Sprung in die Top-100. 2000 kam mit Das Boot 2001 eine modernisierte Neuauflage des Hits Das Boot zeitweise bis auf Platz 1 in den deutschen Dance-Charts. In den deutschen Top-100 wurde Platz 15 jedoch nicht Überschritten. Die Neuauflage von U 96 an sich (mit neuen Vocals von Lia Lane) wusste jedoch nicht so zu überzeugen wie die sehr gute Remixe von Cosmic Gate, DJ Errik, Schiller, Avancada, DJ Mellow-D und DJ Blue Nature. Vor allem der Cosmic Gate Remix erlangte beim Publikum große Beliebtheit. Auch im selben Jahr erschien das Album Best Of 1991-2001, auf dem alle großen Hits vertreten waren. Lediglich die Original Version von Das Boot fehlte. Danach wurde es still um U 96. 2003 gaben U 96 mit We Call It Love ihr Comeback. Die Single wurde allerdings nur auf Vinyl veröffentlicht. Im März 2006 erschien die neue "U 96"-Single "Vorbei" gefeatured von Ben. Noch gravierendere Einflüsse auf den Ruf von Alex Christensen hatte seine Mitwirkung in der Casting-Serie Popstars 2001, als er für einige stilistisch und harmonisch recht banale Titel der Band Bro'Sis (z.B. den Nr.1-Hit I Believe) verantwortlich war. Sein letztes Großprojekt war die Produktion von Paul Ankas Comeback-Album "Rock swings".




Autogrammadresse:

U 96
c/o Alex Christensen
Bernstorffstr. 123
22767 Hamburg
Deutschland
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