Adrian Smith (Iron Maiden)
Adrian Smith ist ein Rockmusiker und einer der drei Gitarristen der Heavy Metal-Band Iron Maiden.
Bevor er Ende 1980 Iron Maiden beitrat und den bisherigen Gitarristen Dennis Stratton ersetzte, spielte er in der Band Urchin. In dieser Zeit schrieb er die Grundlagen zu einem seiner berühmtesten Lieder, 22 Acacia Avenue.
Als Ende 1981 die Stelle des zweiten Gitarristen bei Iron Maiden frei wurde, schlug Adrians alter Freund Dave Murray, ebenfalls bei Iron Maiden, ihn Bandkopf Steve Harris vor. Angeblich musste Adrian – der bald den Spitznamen "H" erhielt – das Lied Wrathchild lernen, einen Fußball treten und einen halben Liter Bier in fünf Sekunden trinken, um in der Band aufgenommen zu werden.
Während er auf seinem ersten Maiden-Album, Killers, noch eher zurückhaltend auftrat, wurde sein Stück 22 Acacia Avenue auf dem Nummer-Eins-Album The Number Of The Beast zu einem Klassiker des Heavy Metal-Genres. Auf den darauffolgenden Alben zeigte sich Adrian als hervorragender Gitarrist und Songwriter und verdiente sich einen außergewöhnlichen Ruf in der Szene. Zu seinen bekanntesten Kompositionen jener Zeit zählen Flight Of Icarus, 2 Minutes To Midnight, Wasted Years, Stranger In A Strange Land, Can I Play With Madness und The Evil That Men Do. Besonders auf dem Album Somewhere In Time konnte er mit vielen und abwechslungsreichen Soli überzeugen und schrieb das halbe Album im Alleingang.
Als Schlagzeuger Nicko McBrain nach der World Slavery Tour 1985 – angeblich aus Langeweile – ein Aufnahmestudio mietete, lud er Adrian und einige seiner ehemaligen Bandkollegen aus der Zeit mit Urchin ein, um ein paar Lieder aufzunehmen. Es entstand die kurzlebige Band Entire Population Of Hackney („die gesamte Bevölkerung von Hackney“), bei der Adrian Gitarre spielte und die Rolle des Leadsängers übernahm. Die Erfahrungen, die Adrian mit dieser Band sammelte, blieben bei ihm haften, und obwohl er in den beiden nächsten Iron Maiden-Alben eine zentralere und bedeutendere Rolle einnahm als je zuvor, fühlte er sich in der Band nicht mehr wohl. Als Steve Harris ihn 1989 bei den Aufnahmesessions zu dem neuen Album No Prayer For The Dying vor die Wahl stellte, "100% für die Band zu geben oder zu gehen", zögerte er. Dies verstand Steve als Bekundung zum Austritt aus der Band. Als der neue Gitarrist Janick Gers versuchte, ihn davon zu überzeugen, in die Band zurückzukehren, hatte Adrian sich bereits damit abgefunden und lehnte ab.
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