Aaliyah

Aaliyah (eigentlich Aaliyah Dana Haughton) war eine US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin und Schauspielerin. Aaliyah war bei uns erst durch das Action-Drama "Romeo Must Die" so richtig ins Rampenlicht getreten, in den USA bereits war sie aber seit Jahren eine der schillerndsten Figuren des R'n'B. Der Name Aaliyah bedeutet auf Swahili soviel wie die Erhabene. Geboren wurde sie in Brooklyn/New York, wuchs aber in Detroit, Michigan, weil ihre Eltern umzogen als sie fünf Jahre alt war. 1993 wurde sie von dem Produzenten und Sänger R. Kelly entdeckt. Im Frühjahr 1994 begannen R. Kelly und die 15-Jährige Aaliyah an ihrem Debütalbum „Age Ain’t Nothing But A Number“ zu arbeiten. Hilfreich dabei war, dass Kellys Manager, ein gewisser Barry Hankerson, Aaliyahs Onkel ist. Familienbande. Das Album bekam diesen Namen, weil Aaliyah vermeiden wollte, dass ihrem Alter mehr Beachtung geschenkt wurde, als ihrem Talent. Die erste Single "Back and Forth" gerät zum Top10-Hit. Nicht zuletzt Aaliyahs angebliche Hochzeit mit R. Kelly und die daraufhin ausufernden Spekulationen über ihr Alter - der Albumtitel ist Programm - sorgen für die entsprechende Aufmerksamkeit, Ihr Debütalbum erreichte in den USA Doppelplatin. Schnell ist auch eine Schublade gefunden für Sound und Stil von Aaliyah: "Street but Sweet" - authentisch und chartstauglich zugleich. Mit dem Produzenten-Genie Timbaland (Tim Mosley) nahm Aaliyah das Album „One In A Million“ auf, das im Sommer 1996 veröffentlicht wurde. Auch dieses Album wurde mit Platin ausgezeichnet. Zum Hit wurde auch die erste Singleauskopplung If Your Girl Only Knew. Trotz des Erfolges absolvierte sie die High School for the Fine and Performing Arts in Detroit weiterhin mit exzellentem Noten und erhält 1997 den Abschluß mit Auszeichnung. Sie nahm einige Titel für Soundtracks auf. Auf den Soundtracks der Hollywood-Streifen "Dr. Doolittle" und "Anastasia" ist sie mit Beiträgen vertreten, für letzteren erhält sie eine Oscar-Nominierung. Danach folgte der Einstieg in die Schauspielerei. In Andrzej Bartkowiak's Shakespeare-Adaption "Romeo Must Die" gibt sie ihr Debut gemeinsam mit Rapper DMX und Jet Li. Für den von ihr beigesteuerten Titelsong „Try Again“, erhielt sie im September 2000 eine MTV-Video-Adward-Nominierung.


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Steckbrief

Geboren am 16.01.1979 in Brooklyn, New York, USA
Verstorben am 25.08.2001


Im Frühjahr 2001 kehrte sie in die USA zurück. Dort arbeitete sie an mehreren Musikvideos, zum Beispiel „We Need A Resolution“. Am 17. Juni 2001 wurde ihr drittes Album „Aaliyah“ veröffentlicht, es war das beste R&B-Album des Jahres und wurde mit Platin ausgezeichnet. Die Filmkarriere sollte fortgesetzt werden: Im Vampirfilm "Die Königin der Verdammten" spielte Aaliyah die Vampirkönigin Akasha. Der Film kam jedoch erst nach ihrem Tod in die Kinos. Außerdem stand Aaliyah für Matrix Reloaded und Matrix Revolutions vor der Kamera. Als Aaliyah jedoch starb, wurde sie durch Nona Gaye ersetzt und ganz aus dem Film herausgeschnitten. Im Sommer 2001 wurde ihre Single „Rock The Boat“ zum Radiohit und am 22. August 2001 begannen die Dreharbeiten zu dem Video. Am 23. August 2001 flog sie auf die Bahamas, um dort weiter an dem Video zu arbeiten. Am 25. August 2001 beendete sie die Dreharbeiten und wollte zurückfliegen. Aber nach dem Start stürzte das Flugzeug ab, da es, wie man später feststellte, um ca. 800 Pfund (400 kg) überladen war. Aaliyah und Ihre Crew (Eric Foreman, Anthony Dodd, Scott Gallin, Chris Maldonado, Douglas Kratz, Gina Smith und Keith Wallace), sowie der Pilot der zweimotorigen Cessna 402B, verunglückten dabei tödlich. Posthum wurde das Doppelalbum, „I care 4 u“ herausgebracht. Es besteht aus einer Audio-CD mit ihren bekanntesten sowie einigen unveröffentlichten Tracks und einer DVD mit ihren berühmtesten Musikvideos.Die Dreharbeiten zum Film Königin der Verdammten konnten vor Aaliyahs Tod beendet werden, Premiere feierte der Film jedoch erst 2002.




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